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Das Bieten im Bridge
Details
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der hochspezialisierten Kommunikation, durch die sich die Teilnehmer an einem Bridgespiel in der "Bietphase" sehr effektiv über ihre Gewinnchancen verständigen können. Die beim Bieten im Bridge praktizierte Kommunikation ist deswegen bemerkenswert, weil zur Verständigung nur eine Handvoll inhaltlich sehr beschränkter, nicht frei gestaltbarer Ansagen in einer "Bietrunde" zur Verfügung stehen. Formal wird in dieser Bietrunde nur in einer Art Auktionsspirale ermittelt, auf welchen Gewinn jeder Spieler bereit ist, sich mit seinem Partner zusammen zu verpflichten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden im Bridgespiel für dieses Verständigungsproblem ausgetüftelte Bietsysteme entwickelt, die es erlauben, über die einfachen Bietansagen einen enormen Mehrwert von Information zu transportieren, der sich aus bestimmten Zusatzkonventionen ergibt. In der vorliegenden Arbeit geht es darum, durch die Anwendung etablierter Theorien in der linguistischen Pragmatik der Sprechakte von John Austin und der Implikaturen von Paul Grice zu erklären, wie dieser kommunikative Mehrwert der Bietansagen möglich ist.
Autorentext
Michael Tomski hat im Hauptfach Allgemeine Sprachwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studiert. In seiner Dissertationsschrift verbindet er sein sprachwissenschaftliches Fachwissen mit der langjährigen Beschäftigung mit dem Kartenspiel Bridge als geistigen Leistungssport.
Klappentext
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der hochspezialisierten Kommunikation, durch die sich die Teilnehmer an einem Bridgespiel in der "Bietphase" sehr effektiv über ihre Gewinnchancen verständigen können. Die beim Bieten im Bridge praktizierte Kommunikation ist deswegen bemerkenswert, weil zur Verständigung nur eine Handvoll inhaltlich sehr beschränkter, nicht frei gestaltbarer "Ansagen" in einer "Bietrunde" zur Verfügung stehen. Formal wird in dieser Bietrunde nur in einer Art Auktionsspirale ermittelt, auf welchen Gewinn jeder Spieler bereit ist, sich mit seinem Partner zusammen zu verpflichten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden im Bridgespiel für dieses Verständigungsproblem ausgetüftelte "Bietsysteme" entwickelt, die es erlauben, über die einfachen Bietansagen einen enormen Mehrwert von Information zu transportieren, der sich aus bestimmten Zusatzkonventionen ergibt. In der vorliegenden Arbeit geht es darum, durch die Anwendung etablierter Theorien in der linguistischen Pragmatik - der Sprechakte von John Austin und der Implikaturen von Paul Grice - zu erklären, wie dieser kommunikative Mehrwert der Bietansagen möglich ist.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Das Bieten im Bridge
- ISBN 978-3-8381-2217-5
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783838122175
- Jahr 2010
- Größe H221mm x B154mm x T14mm
- Autor Michael Tomski
- Untertitel Eine linguisitische Analyse
- Gewicht 340g
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 220
- Herausgeber Südwestdeutscher Verlag
- GTIN 09783838122175