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Im Osten nichts Neues?
Details
Die Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung sind im gesamten Bereich der Kommunikation spürbar. Der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist die werbliche Kommunikation für die sogenannten «Ostprodukte» in den Printmedien. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob sich aufgrund der unterschiedlichen Sozialisation andere Werte und Normen für die Ostdeutschen ausmachen lassen und in welcher Form dies in der Werbekommunikation einen Niederschlag findet. Der Nachweis der kulturellen Determination von Werbetexten erfordert ein integratives Modell zur Textanalyse, das den engen Rahmen rein linguistischer Kategorien verläßt und eine Integration mit anderen Bereichen wie der Semiotik, Pragmatik und Soziologie versucht. Damit wird es möglich, der Forderung nach einer interdisziplinären Öffnung der Fachtextlinguistik zu entsprechen. Die empirischen Fallstudien ergaben durchaus spezifische Charakteristika und Vertextungsstrategien, die auf das eigene Lebensgefühl und die Werte der Ostdeutschen abheben.
Autorentext
Die Autorin: Angelika Hennecke wurde 1965 in Görlitz geboren. 1983-1988 Studium als Diplomsprachmittlerin für Russisch und Spanisch an der Sektion Theoretische und Angewandte Sprachwissenschaften der Universität Leipzig. Arbeit als Übersetzerin und Dolmetscherin, mehrfache Auslandseinsätze. 1994 Einschreibung an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), Lehrbeauftragte für Spanisch. Von 1995 bis 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sprachwissenschaft II der EUV. Promotion 1998.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Sozio-politischer Hintergrund - Charakterisierung der Formen und Arten von Werbung - Werbung - Kultur - Kommunikation - Entwicklung eines instrumentellen Kulturbegriffs sowie einer semiotischen Textdefinition - Bestandsaufnahme und Analyse der Werbestrategien für die neuen Bundesländer - Entwicklung eines pragmalinguistisch-semiotischen Modells zur Textanalyse - Verbindung von Konzepten der kommunikationsorientierten Textlinguistik mit Kategorien der Semiotik und Pragmatik - Empirische qualitative Fallstudien für ausgewählte «Ostprodukte».
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Hartmut Schröder
- Titel Im Osten nichts Neues?
- ISBN 978-3-631-34048-6
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783631340486
- Jahr 1999
- Größe H210mm x B149mm x T15mm
- Autor Angelika Hennecke
- Untertitel Eine pragmalinguistisch-semiotische Analyse ausgewählter Werbeanzeigen für Ostprodukte im Zeitraum 1993 bis 1998
- Gewicht 403g
- Features Dissertationsschrift.
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 296
- Herausgeber Lang, Peter GmbH
- GTIN 09783631340486