Inferentialismus und Idealismus

CHF 61.80
Auf Lager
SKU
441QRUDI9L2
Stock 1 Verfügbar
Geliefert zwischen Mo., 19.01.2026 und Di., 20.01.2026

Details

Was können wir wissen? Wann ist eine Aussage wahr? In
der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Geist und Welt positioniert sich Schloyer gegen einen durch
die Neurowissenschaften betriebenen naturalistischen
Reduktionismus. Er beharrt auf einer dezidiert
internalistischen Position einer allmählichen
Wissensverdichtung und schlägt hierfür einen
kohärentistischen Inferentialismus vor, den er bei
Wilfrid Sellars im Gedanken des logischen Raumes der
Gründe fundiert sieht. Besondere Leistungsfähigkeit
erhält dieser Ansatz unter Einbezug Robert B.
Brandoms und der sozialen Praxis der deontischen
Kontoführung , die es erlaubt, die dem Externalismus
zugerechneten Verlässlichkeitstheorien für einen
internalistischen Inferentialismus nutzbar zu machen.
Schloyer argumentiert dafür, Brandoms Ansatz, der ein
Mittelweg zwischen Externalismus und Internalismus
sein will, ganz dem Internalismus zuzuordnen.
Eigenständigkeit erhält Schloyers Auseinandersetzung
mit Sellars und Brandom dadurch, dass er beide im
Licht einer idealistischen Setzungstheorie
betrachtet, deren Wurzeln er bei Immanuel Kant und
Johann Gottlieb Fichte sieht.

Autorentext

geboren 1976, lebt als freischaffender Schriftsteller und mehrfach ausgezeichneter Lyriker in Nürnberg. Er studierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen u.a. Philosophie und befasst sich mit erkenntnistheoretischen, wissenschaftstheoretischen und sprachphilosophischen Fragestellungen.


Klappentext

Was können wir wissen? Wann ist eine Aussage wahr? Inder Frage nach dem Zusammenhang zwischen "Geist" und"Welt" positioniert sich Schloyer gegen einen durchdie Neurowissenschaften betriebenen naturalistischenReduktionismus. Er beharrt auf einer dezidiertinternalistischen Position einer allmählichenWissensverdichtung und schlägt hierfür einenkohärentistischen Inferentialismus vor, den er beiWilfrid Sellars im Gedanken des "logischen Raumes derGründe" fundiert sieht. Besondere Leistungsfähigkeiterhält dieser Ansatz unter Einbezug Robert B.Brandoms und der sozialen Praxis der "deontischenKontoführung", die es erlaubt, die dem Externalismuszugerechneten Verlässlichkeitstheorien für eineninternalistischen Inferentialismus nutzbar zu machen.Schloyer argumentiert dafür, Brandoms Ansatz, der einMittelweg zwischen Externalismus und Internalismussein will, ganz dem Internalismus zuzuordnen.Eigenständigkeit erhält Schloyers Auseinandersetzungmit Sellars und Brandom dadurch, dass er beide imLicht einer idealistischen "Setzungstheorie"betrachtet, deren Wurzeln er bei Immanuel Kant undJohann Gottlieb Fichte sieht.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Inferentialismus und Idealismus
    • ISBN 978-3-639-13403-2
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783639134032
    • Jahr 2013
    • Größe H221mm x B149mm x T6mm
    • Autor Christian Schloyer
    • Untertitel Bewertung von externalistischen und internalistischenPositionen - von den Neurowissenschaftenzu Wilfrid Sellars und Robert B. Brandom
    • Genre Philosophie
    • Anzahl Seiten 84
    • Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
    • Gewicht 151g
    • GTIN 09783639134032

Bewertungen

Schreiben Sie eine Bewertung
Nur registrierte Benutzer können Bewertungen schreiben. Bitte loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Konto.
Made with ♥ in Switzerland | ©2025 Avento by Gametime AG
Gametime AG | Hohlstrasse 216 | 8004 Zürich | Schweiz | UID: CHE-112.967.470