Verkehrspolitische Engagements undMobilitätsentscheidungen

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Details

In Zeiten des Klimawandels sind Einschränkungen desmotorisierten Straßenverkehrs und damit entsprechendeindividuelle Handlungsbereitschaften unverzichtbar.Doch für die Entwicklung effektiver Interventionensind elementare Fragen zu klären: Auf welche Motivelässt sich die Bereitschaft, die eigene Pkw-Nutzungzu reduzieren oder sich verkehrspolitisch zuengagieren, zurückführen? Sind hierfürverantwortungs- und gerechtigkeitsbezogeneÜberzeugungen ausschlaggebend oder ist es puresrationales und eigennütziges Kalkül? Mit einerFragebogenstudie konnte gezeigt werden, dass dasPostulat der Rational-Choice Theorie von der Dominanzeigennütziger Motive nicht haltbar ist. Stattdessenist es ein Motivpluralismus basierend aufverantwortungs-, gerechtigkeits- undeigennutzbezogenen Kognitionen und Emotionen, derverkehrsrelevanten Handlungsbereitschaften zugrundeliegt. Aus den Ergebnissen lassen sich spezifischeAnsatzpunkte ableiten, um den Straßenverkehr auflokaler Ebene zu reduzieren. Darüber hinaus konntenmithilfe allgemeiner Lebensstilanalysen verschiedeneLebensstilcluster identifiziert werden, die esermöglichen Interventionsprogrammezielgruppenspezifisch zuzuschneiden.

Autorentext

Dr. Heidi Ittner, Dipl. Psych., seit 2003 als Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Sozialpsychologie, Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Umweltpsychologie, der Konfliktforschung und der Gerechtigkeitspsychologie.


Klappentext
In Zeiten des Klimawandels sind Einschränkungen des motorisierten Straßenverkehrs und damit entsprechende individuelle Handlungsbereitschaften unverzichtbar. Doch für die Entwicklung effektiver Interventionen sind elementare Fragen zu klären: Auf welche Motive lässt sich die Bereitschaft, die eigene Pkw-Nutzung zu reduzieren oder sich verkehrspolitisch zu engagieren, zurückführen? Sind hierfür verantwortungs- und gerechtigkeitsbezogene Überzeugungen ausschlaggebend oder ist es pures rationales und eigennütziges Kalkül? Mit einer Fragebogenstudie konnte gezeigt werden, dass das Postulat der Rational-Choice Theorie von der Dominanz eigennütziger Motive nicht haltbar ist. Stattdessen ist es ein Motivpluralismus basierend auf verantwortungs-, gerechtigkeits- und eigennutzbezogenen Kognitionen und Emotionen, der verkehrsrelevanten Handlungsbereitschaften zugrunde liegt. Aus den Ergebnissen lassen sich spezifische Ansatzpunkte ableiten, um den Straßenverkehr auf lokaler Ebene zu reduzieren. Darüber hinaus konnten mithilfe allgemeiner Lebensstilanalysen verschiedene Lebensstilcluster identifiziert werden, die es ermöglichen Interventionsprogramme zielgruppenspezifisch zuzuschneiden.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783639053005
    • Sprache Deutsch
    • Genre Psychologie
    • Größe H220mm x B150mm x T25mm
    • Jahr 2013
    • EAN 9783639053005
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • ISBN 978-3-639-05300-5
    • Titel Verkehrspolitische Engagements undMobilitätsentscheidungen
    • Autor Heidi Dr. Ittner
    • Untertitel Eine Frage von Moral, eigenem Nutzen oder Lebensstilen?
    • Gewicht 642g
    • Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
    • Anzahl Seiten 420

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