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Die Politik des Schönen
Details
Unternommen wird die Lektüre der Moralphilosophie Kants als Theorie des Glücks. Erstes Kernstück ist eine Interpretation des kategorischen Imperativs, die seine psychologische Seite öffnet, Begründungsfragen in einer stabilen Figur von Widersprüchen zusammenzieht und den üblichen Rigorismusverdacht zurückweist. Über die Rekonstruktion der kantischen Anthropologie und ihrer experimentellen Weltklugheit (Kant) wird die Transzendentalphilosophie im ganzen neu beleuchtet: als ethische Erkenntnistheorie, die im Vernunftbegriff des Glücks aus der Postulatenlehre auf eine empirische Theologie zielt. Entdeckt werden die kantischen moralischen Gefühle: Großmut, Verachtung, Dankbarkeit und Haß. Die konstruktivistisch modernisierte Transzendentalphilosophie erlaubt eine Ethik, die von Kant den Universalismus, aus der Linken die Empörungsbereitschaft, von Sloterdijk und Nietzsche die Feier der Gabe übernommen hat. Aber warum: Politik? Und weshalb: schön? Den Abschluß bilden Überlegungen zu einer liberalen Heftigkeit und den ästhetischen Erweiterungen der Moral.
Autorentext
Christoph Narholz, geboren 1968, ist Lehrbeauftragter an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Er lebt in Köln.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Die Politik des Schönen
- Veröffentlichung 10.08.2012
- ISBN 978-3-518-12626-4
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783518126264
- Jahr 2012
- Größe H178mm x B109mm x T18mm
- Autor Christoph Narholz
- Untertitel edition suhrkamp 2626
- Auflage 1. A.
- Genre 20. & 21. Jahrhundert
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 307
- Herausgeber Suhrkamp Verlag AG
- Gewicht 194g
- GTIN 09783518126264