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Afghanistan zwischen Islam und Gleichberechtigung
Details
In der Reihe "Internationalrechtliche Studien" werden Beiträge zum Internationalen Privatrecht, zum Einheitsrecht und zur Rechtsvergleichung veröffentlicht. Die Studien befassen sich mit dem Vergleich und der Analyse unterschiedlichster Rechtsordnungen (von Norwegen über den Sudan bis Vietnam) und dogmatischen Problemen des Internationalen Privatrechts. Herausgegeben wird die Reihe von Ulrich Magnus und Peter Mankowski.
Die Verfassung Afghanistans statuiert den Grundsatz der Gleichberechtigung der Geschlechter und beinhaltet zugleich einen Islamvorbehalt. Dies führt zu einer Kollision auf Verfassungsebene, die sich insbesondere im afghanischen Familien- und Erbrecht auswirkt. Gerade das Familien- und Erbrecht islamisch geprägter Staaten gründet sich von alters her auf religiösen Vorgaben. Diese sehen teilweise geschlechtsspezifische Benachteiligungen vor, wie etwa den doppelten Erbteil des Mannes. Die Untersuchung unternimmt den Versuch, die verfassungsrechtliche Kollision zum Ausgleich zu bringen. Sie findet unter Rückgriff auf die deutsche Rechtsmethodik eine Lösung, die sowohl dem Gleichberechtigungsgrundsatz als auch dem Islam in der afghanischen Verfassung zur Geltung verhilft.
Autorentext
Farzana Soleimankehl-Hanke, geboren in Kabul (Afghanistan), studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. Nach dem ersten Staatsexamen begann sie die Arbeit an ihrer Dissertation. Im Rahmen des Referendariats absolvierte sie Stationen beim Hanseatischen Oberlandesgericht, beim Bundesministerium für Inneres sowie bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo. Seit 2009 ist die Autorin als niedergelassene Rechtsanwältin in Hamburg tätig.
Inhalt
Inhalt: Gleichberechtigung Islam Sunnitisches Recht Hanafitisches Recht Afghanische Verfassung Afghanisches Familien- und Erbrecht Ägyptische Verfassung Ägyptisches Familien- und Erbrecht Tunesisches Familienrecht Paschtunwali Afghanisches Gewohnheitsrecht Talaq Scheidung Ethnizität Rechtspluralismus.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631618530
- Editor Ulrich Magnus
- Sprache Deutsch
- Auflage 11001 A. 1. Auflage
- Features Dissertationsschrift
- Größe H216mm x B153mm x T16mm
- Jahr 2011
- EAN 9783631618530
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-631-61853-0
- Veröffentlichung 25.11.2011
- Titel Afghanistan zwischen Islam und Gleichberechtigung
- Autor Farzana Soleimankehl-Hanke
- Untertitel Widersprüche in der afghanischen Verfassung am Beispiel des afghanischen Familien- und Erbrechts
- Gewicht 416g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 232
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Sonstige Jura-Bücher