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Aufzeichnungen aus dem Führerhauptquartier
Details
Als am 20. Juli 1944 Stauffenbergs Bombe explodiert, ist der Knall in der ganzen Wolfsschanze zu hören. Auch in den Baracken des Sperrkreises II, in denen der Historiker und Obergefreite Dr. Felix Hartlaub am offiziellen Kriegstagebuch der Wehrmacht mitarbeitet. Das Attentat wird für ihn zum Auslöser, insgeheim an seinen in Berlin und im besetzten Paris begonnenen literarischen Aufzeichnungen weiterzuschreiben »ätzenden Miniaturen der NS-Geselligkeit« (Helmut Lethen), präzisen Innensichten aus der militärischen Befehlszentrale des Dritten Reichs. Darunter ist ein spektakulärer Romanentwurf über die unmittelbaren Nachwirkungen des 20. Juli, der in der Auseinandersetzung mit Stauffenbergs Attentat bislang kaum zur Kenntnis genommen wurde.
»Tatsächlich hat [Hartlaub] einen unbestechlichen Blick ... Er wetzt das Seziermesser, nähert sich gnadenlos genau der Nazi-Führungsclique, aber auch den niederen Chargen. Er legt ihre physiognomischen Züge distanzierter, erbarmungslos frei.«
Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel 09.10.2022
Autorentext
Felix Hartlaub, geboren 1913 in Bremen, gestorben (vermisst) 1945 in Berlin.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Beiträge von Matthias Weichelt
- Sprache Deutsch
- Schöpfer Matthias Weichelt
- Editor Gabriele Ewenz
- Autor Felix Hartlaub
- Titel Aufzeichnungen aus dem Führerhauptquartier
- Veröffentlichung 21.09.2022
- ISBN 978-3-518-22540-0
- Format Fester Einband
- EAN 9783518225400
- Jahr 2022
- Größe H222mm x B144mm x T24mm
- Untertitel Bibliothek Suhrkamp 1540
- Gewicht 443g
- Auflage 2. A.
- Genre Briefromane & Tagebücher
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 192
- Herausgeber Suhrkamp Verlag
- GTIN 09783518225400