Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Bauformen des Gewissens
Details
Ausgehend vom kulturellen Res(e)t in der sogenannten Stunde Null geht Markus Krajewski der Entsprechung zwischen der Fassadengestaltung in der Nachkriegszeit und der Lage der Nation um 1950 nach. Aus welchen Gründen formen sich die Fassaden deutscher Städte in jenen Ausprägungen, die man heute als eigenartig bis verstörend einzustufen geneigt ist? Verbergen sich hinter diesen keramischen Oberflächen gar die tiefen (Ab-)Gründe (west-)deutscher Geschmacklosigkeit? Reich bebildert, mit einem Fotoessay von Christian Werner.
Seit Cicero heißt es, das Anlitz spiegele die Seele. Wenn die Fassade das Gesicht des Hauses ist, kann man davon ausgehen, dass in Analogie dazu die Oberflächen neuer und wiederhergestellter Bauten, insbesondere nach 1945, eine aufschlussreiche Wechselwirkung zwischen der architektonischen Erscheinung und dem Seelenzustand Deutschlands abbilden. Ausgehend vom kulturellen Res(e)t in der sogenannten Stunde Null geht der Essay in beschreibender, erforschender und analytischer Perspektive der Entsprechung zwischen der Fassadengestaltung in der Nachkriegszeit und der Lage der Nation um 1950 nach. Aus welchen Gründen, jenseits billiger Baustoffe, formen sich die Fassaden deutscher Städte in jenen Ausprägungen, die man heute als eigenartig bis verstörend einzustufen geneigt ist? Warum werden manche Innenstädte, vor allem in Westdeutschland, im Wiederaufbau weitestgehend verkachelt, so dass das wiedererrichtete Stadtbild einem nach außen gekehrten Badezimmer gleicht? Was lässt sich von solchen abwaschbaren Orten, beispielsweise in Köln, ablesen? Verbergen sich hinter diesen keramischen Oberflächen nicht nur ästhetische Verunsicherungen, sondern gar die tiefen (Ab-)Gründe (west-)deutscher Geschmacklosigkeit?
Klappentext
Seit Cicero heißt es, das Anlitz spiegele die Seele. Wenn die Fassade das Gesicht des Hauses ist, kann man davon ausgehen, dass in Analogie dazu die Oberflächen neuer und wiederhergestellter Bauten, insbesondere nach 1945, eine aufschlussreiche Wechselwirkung zwischen der architektonischen Erscheinung und dem >Seelenzustand< Deutschlands abbilden. Ausgehend vom kulturellen Res(e)t in der sogenannten Stunde Null geht der Essay in beschreibender, erforschender und analytischer Perspektive der Entsprechung zwischen der Fassadengestaltung in der Nachkriegszeit und der Lage der Nation um 1950 nach. Aus welchen Gründen, jenseits billiger Baustoff e, formen sich die Fassaden deutscher Städte in jenen Ausprägungen, die man heute als eigenartig bis verstörend einzustufen geneigt ist? Warum werden manche Innenstädte, vor allem in Westdeutschland, im Wiederaufbau weitestgehend verkachelt, so dass das wiedererrichtete Stadtbild einem nach außen gekehrten Badezimmer gleicht? Was lässt sich von solchen abwaschbaren Orten, beispielsweise in Köln, ablesen? Verbergen sich hinter diesen keramischen Oberflächen nicht nur ästhetische Verunsicherungen, sondern gar die tiefen (Ab-)Gründe (west-)deutscher Geschmacklosigkeit?
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Fotograf Christian Werner
- Sprache Deutsch
- Autor Markus Krajewski
- Titel Bauformen des Gewissens
- Veröffentlichung 27.01.2016
- ISBN 978-3-520-90801-8
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783520908018
- Jahr 2016
- Größe H190mm x B190mm x T12mm
- Untertitel Über Fassaden deutscher Nachkriegsarchitektur
- Gewicht 507g
- Auflage 1. A.
- Genre Architektur
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 192
- Herausgeber Kroener Alfred GmbH + Co.
- GTIN 09783520908018