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Bewegungsfreiraum
Details
Zum ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert entwickelten sich innerhalb der Lebens- und Körperkulturbewegung unter dem Begriff der Rhythmischen Gymnastik verschiedene Gruppierungen, die vor allem von Frauen genutzt wurden. Neben dem Sport und dem Turnen verfolgte die Gymnastik einen dritten Ansatz zur Körperbildung. Die Ausbildung des Körpers wirkte nicht nur auf den individuellen Habitus ein, sondern unterlag gesellschaftlichen Vorstellungen. Im vorliegenden Buch wird beschrieben, wie körperliche und gesellschaftliche Konstruktionen eine bürgerliche Gesellschaftsordnung festigten und gleichzeitig durch die Rhythmische Gymnastikbewegung neue weibliche Lebensentwürfe entstanden, die sich davon abhoben. Heute leben die Traditionen der Rhythmischen Gymnastik in den körperpsychotherapeutischen Verfahren weiter - besonders in der Konzentrativen Bewegungstherapie.
Autorentext
Dipl.-Sozialarbeiterin, Studium der Kulturwissenschaften (M.A.) mit den Schwerpunkten Genderforschung und Europäische Moderne, Therapeutin und Lehrbeauftragte für Konzentrative Bewegungstherapie - eine körperpsychotherapeutische Methode mit Wurzeln in der Rhythmischen Gymnastik der Lebensreform, Psychotherapeutin (HPrG), Supervisorin/ Coach (DGSv).
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Bewegungsfreiraum
- Veröffentlichung 07.08.2019
- ISBN 978-620-2-22491-8
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9786202224918
- Jahr 2019
- Größe H220mm x B150mm x T6mm
- Autor Ute Backmann
- Untertitel Rhythmische Gymnastik im Kaiserreich und der Weimarer Republik zwischen neuem Krperbewusstsein und brgerlicher Norm
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Anzahl Seiten 100
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- Gewicht 167g
- GTIN 09786202224918