Das Amerikabild in der norwegischen Literatur (1830-1900)

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Die Unabhängigkeit von Dänemark 1814 und die Massenemigration in die USA ab 1836/37 hatten für Norwegen tiefgreifende politische und historische Veränderungen zur Folge. Das demokratische Amerika verkörperte von Anbeginn seiner Besiedlung ein Land, das dem monarchistischen Norwegen fundamental entgegengesetzt war. Menschenrechte, wie Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren für viele Europäer des 19. Jahrhunderts bestenfalls utopische Begriffe, die paradiesische Wunschvorstellungen hervorzurufen vermochten. Als Chronisten, aber auch als Konstrukteure des zwischen den Jahren 1830 bis 1900 in der norwegischen Literatur vorherrschenden Amerikabildes, gelten die Vertreter der intellektuellen Elite des Landes, die sich kritisch mit der Emigration und den politischen Verhältnissen in jener Zeit auseinander setzten. Mit Ausnahme Knut Hamsuns waren sie allesamt tief in der liberalen Tradition verwurzelt und verbanden mit Amerika ein Land, in dem sie ihre Ideale verwirklicht sahen.

Autorentext

Dominik Timmermann, geboren am 15. Mai 1983 in Wien. Seit 2014 OeAD-Lektor in Banská Bystrica (Slowakei). Von 2012 bis 2014 Lehrer für Deutsch als Fremdsprache in Wien und Basel sowie Fremdenführer in Norwegen. Von 2006 bis 2012 Studium der Skandinavistik und Deutsch als Fremdsprache in Wien.


Klappentext

Die Unabhängigkeit von Dänemark 1814 und die Massenemigration in die USA ab 1836/37 hatten für Norwegen tiefgreifende politische und historische Veränderungen zur Folge. Das demokratische Amerika verkörperte von Anbeginn seiner Besiedlung ein Land, das dem monarchistischen Norwegen fundamental entgegengesetzt war. Menschenrechte, wie Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren für viele Europäer des 19. Jahrhunderts bestenfalls utopische Begriffe, die paradiesische Wunschvorstellungen hervorzurufen vermochten. Als Chronisten, aber auch als Konstrukteure des zwischen den Jahren 1830 bis 1900 in der norwegischen Literatur vorherrschenden Amerikabildes, gelten die Vertreter der intellektuellen Elite des Landes, die sich kritisch mit der Emigration und den politischen Verhältnissen in jener Zeit auseinander setzten. Mit Ausnahme Knut Hamsuns waren sie allesamt tief in der liberalen Tradition verwurzelt und verbanden mit Amerika ein Land, in dem sie ihre Ideale verwirklicht sahen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Autor Dominik Timmermann
    • Titel Das Amerikabild in der norwegischen Literatur (1830-1900)
    • Veröffentlichung 18.02.2015
    • ISBN 978-3-639-47691-0
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783639476910
    • Jahr 2015
    • Größe H220mm x B150mm x T9mm
    • Untertitel "Derude m det vre sknt; en strre himmel; skyerne gr hjere end her, en friere luft svaler over menneskenes hoveder"
    • Gewicht 221g
    • Herausgeber AV Akademikerverlag
    • Genre Kulturgeschichte
    • Anzahl Seiten 136
    • GTIN 09783639476910

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