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Das Ende denken
Details
Derzeit haben Endzeitszenarien Konjunktur. Wegen zunehmend instabiler Verhältnisse in der Politik befürchten einige das Ende der Demokratie. Die »Letzte Generation« warnt angesichts der drohenden Klimakatastrophe vor dem Ende der Menschheit. Und die ökologische Krise lässt sogar ein beispielloses Ende biologischer Arten befürchten. Doch das Nachdenken über das Ende ist nicht neu. Wie die Beiträge dieses interdisziplinär angelegten Bandes zeigen, setzt sich der Mensch seit jeher mit dem Ende von Dingen oder Zeiten auseinander, die ihm wichtig sind. Denn der Mensch ist das Wesen, welches das Ende denken kann. Er kann es fürchten wie den eigenen Tod oder das Ende einer guten Beziehung. Er kann es aber auch nur beschwören, um es zu vermeiden helfen, oder es festsetzen, um Epochen voneinander abzugrenzen. In jedem Fall macht sich der Mensch eine Vorstellung vom Ende und versucht, es gedanklich vorwegzunehmen oder im Nachhinein zu deuten, die Zeit bis dahin zu nutzen und vielleicht sogar das Ende zu einem Neuanfang umzudeuten.
Autorentext
Claus Beisbart ist Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Bern. Silvia Berger Ziauddin ist ordentliche Professorin für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte an der Universität Bern. Sara Kviat Bloch ist Religionswissenschaftlerin und Geschäftsführerin des Collegium generale der Universität Bern. Mathias Wirth ist Professor für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.
Klappentext
Derzeit haben Endzeitszenarien Konjunktur. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe malt die »Letzte Generation« das Ende der Menschheit an die Wand. Die ökologische Krise lässt sogar ein beispielloses Ende biologischer Arten befürchten. Im Lichte zunehmend instabiler politischer Verhältnisse befürchten einige das Ende der Demokratie. Doch das Denken in Endzeitszenarien ist nicht neu, es sagt vielmehr etwas über eine Zeit aus. Wie die Beiträge dieses interdisziplinär angelegten Bandes zeigen, setzt sich der Mensch seit jeher mit dem Ende von Dingen oder Zeiten auseinander, die ihm wichtig sind. Denn der Mensch ist das Wesen, welches das Ende denken kann. Er kann es fürchten wie den eigenen Tod oder das Ende einer guten Beziehung; er kann es aber auch herbeisehnen, etwa wenn es um eine Pandemie geht. In jedem Fall macht sich der Mensch eine Vorstellung vom Ende und versucht, es gedanklich zu gestalten, es vorwegzunehmen, die Zeit bis dahin zu nutzen, vielleicht sogar das Ende zu einem Neuanfang umzudeuten.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Beiträge von Matthias Bartelmann, Claus Beisbart, Silvia Berger Ziauddin, Fernando Esposito, Karin Harrasser, Marianne Kneuer, Sara Kviat Bloch, Isabelle Noth, Georg Pfleiderer, Stefan Rebenich, Christian Rohr, Heinz Rüegger, Heinz-Peter Schmiedebach, Tine Stein, Math
- Schöpfer Claus Beisbart, Silvia Berger Ziauddin, Sara Kviat Bloch, Matthias Bartelmann, Sara Kviat Bloch, Fernando Esposito, Karin Harrasser, Marianne Kneuer, Isabelle Noth, Georg Pfleiderer, Stefan Rebenich, Christian Rohr, Heinz Rüegger, Heinz-Peter Schmiedebach
- Editor Claus Beisbart, Silvia Berger Ziauddin, Sara Kviat Bloch, Mathias Wirth
- Titel Das Ende denken
- Veröffentlichung 09.10.2024
- ISBN 978-3-593-51920-3
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783593519203
- Jahr 2024
- Größe H232mm x B153mm x T18mm
- Untertitel Vom menschlichen Umgang mit Schlusspunkten
- Gewicht 522g
- Herausgeber Campus Verlag GmbH
- Auflage 1. A.
- Genre Philosophie-Lexika
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 326
- GTIN 09783593519203