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Das schlafende Heer
Details
Der alte Schäfer Kuba Dudek hat eine Vision, eine Vision, wie seine Heimat wieder polnisch werden könnte. Denn zur Zeit des Romans gab es keinen polnischen Staat. Das Land war aufgeteilt zwischen Russland, Österreich-Ungarn und Preußen. In der preußischen Provinz Posen versuchte die Berliner Regierung mit einer immer konsequenteren Germanisierunspolitik, die polnische Sprache und Kultur der Mehrheitsbevölkerung zurückzudrängen. So sollte z.B. in der Schule nur auf deutsch unterrichtet werden. Clara Viebig gelingt in diesem Roman eine lebendige Darstellung des Posener Landlebens im Ausgang des 19. Jahrhunderts. Ihre Sympathie für die einfache polnische Landbevölkerung aber auch für die rheinische Aussiedlerfamilie Breuer macht sie schon zu jener nationalistischen Zeit zu einer europäischen Autorin.
Autorentext
Clara Viebig, geb. am 17.7.1860 in Trier, gestorben am 31.7.1952 in Berlin. Seit 1897, als mit den Novellen »Kinder der Eifel« und dem Roman »Rheinlandstöchter« ihre ersten Bücher erschienen, hat Clara Viebig die Aufmerksamkeit eines breiten Lesepublikums geweckt und mit immer neuen Werken über Jahrzehnte erhalten. Viele ihrer Romane und Erzählungen spielen im Rheinland und in der Eifel, andere in Berlin und, wie dieser Roman, im Posener Land.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Clara Viebig
- Titel Das schlafende Heer
- Veröffentlichung 29.08.2023
- ISBN 978-3-89801-126-6
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783898011266
- Jahr 2023
- Größe H191mm x B121mm x T31mm
- Untertitel Roman
- Gewicht 348g
- Herausgeber Rhein-Mosel-Verlag
- Auflage 1
- Genre Literatur vor 1945
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 394
- GTIN 09783898011266