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Das Selbstverständnis der Justiz nach 1945
Details
Die Rechtshistorische Reihe hat seit ihrem ersten Erscheinen 1978 zahlreiche Sammelbände, Tagungsbände und Monographien zur Geschichte der Rechtswissenschaft herausgegeben. Die Studien der Reihe decken dabei in Detail- und Überblicksanalysen das gesamte Spektrum der Rechtsgeschichte ab, vom Frühmittelalter bis ins 20. Jahrhundert und beispielsweise vom hansischen Seerecht bis zum Verwaltungsrecht der DDR.
Diese Arbeit befaßt sich mit dem Selbstverständnis der Justiz nach dem Nationalsozialismus. Einleitend zeigt der Autor, daß der Versuch der Alliierten scheiterte, alle belasteten Richter aus ihren Ämtern zu entfernen. Im Anschluß setzt sich der Autor kritisch mit der Literatur auseinander, die den Richtern eine ideelle Kontinuität vorwirft. Dabei geht der Autor auf das Leitbild der Weimarer und der «nationalsozialistischen» Richter ein. Im Hauptteil der Arbeit werden erstmals die bisher größtenteils unveröffentlichten Ansprachen der Gerichtspräsidenten analysiert, die diese anläßlich der Wiedereröffnung der Bundes- und Oberlandesgerichte gehalten haben. Der Autor zeigt auf, daß eine Auseinandersetzung der Richter mit der eigenen Vergangenheit überwiegend nicht stattgefunden, sich jedoch ein ideeller Wandel in der Richterschaft nach 1945 vollzogen hat. Abschließend wird ein Ausblick auf das Selbstverständnis der Richter von heute gegeben.
Autorentext
Der Autor: Björn Carsten Frenzel wurde 1969 in Tuttlingen geboren. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann, 1992 Studium der Rechtswissenschaft in Kiel. 1997 Erstes Staatsexamen und 2001 Zweites Staatsexamen in Schleswig-Holstein. Seit 2001 Syndikusanwalt in Hamburg. 2002 Promotion.
Inhalt
Aus dem Inhalt: 1945 Stunde Null in der Rechtspflege Kritische Auseinandersetzung mit der Literatur zum Wirken der Richter vor und nach 1945 Darstellung des Selbstverständnisses der Richter in der Weimarer und NS-Zeit Analyse der Reden anläßlich der Eröffnung der Gerichte nach 1945 Fragen hinsichtlich der ideellen Kontinuität.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631502143
- Editor Roswitha Eckert
- Sprache Deutsch
- Auflage 03001 A. 1. Auflage
- Größe H210mm x B148mm x T17mm
- Jahr 2003
- EAN 9783631502143
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-50214-3
- Veröffentlichung 09.01.2003
- Titel Das Selbstverständnis der Justiz nach 1945
- Autor Björn Carsten Frenzel
- Untertitel Analyse der Rolle der Justiz unter Berücksichtigung der Reden zur "Wiedereröffnung" der Bundes- und Oberlandesgerichte
- Gewicht 386g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 296
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
- Features Dissertationsschrift.