Das Wunder des werdenden Lebens

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Details

In den letzten Jahrzehnten hat die Wissenschaft bewiesen, dass ein Kind im Mutterleib ein empfindsames Wesen ist, das vieles wahrnehmen kann und darauf reagiert. Seine Zellen nehmen ständig Informationen auf, die es prägen. Alle Nährstoffen, die es von seiner Mutter erhält, aber auch die Gedanken, Gefühle der Mutter dienen dem Kind als »Baustoff« für seine Gesundheit, seine Gefühlswelt, Intelligenz und Beziehungsfähigkeit.
So finden schon während der Schwangerschaft wichtige Prägungen statt und es kommt automatisch zu einer Art von Erziehung, die man »vorgeburtlichen Erziehung« nennt. Eltern, die das wissen, können viel für ihr Kind tun. Sie können es bewusst, liebevoll und mit Respekt begleiten, um ihm auf allen Ebenen zu helfen, sein eigenes Potential zu entfalten.
Dieses Buch zeigt einfache, natürliche Methoden, die leicht im Alltag anwendbar sind. Es weckt ein neues Bewusstsein für die schöpferische Möglichkeiten der Eltern und eröffnet eine neue, beglückende Dimension des Elternsein - zum Wohle des Kindes, der Familie und der ganzen Gesellschaft.

In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler bewiesen, dass das werdende Kind im Mutterleib bereits ein empfindsames Wesen ist, das vieles wahrnehmen und darauf reagieren kann. Seine Zellen nehmen ständig Informationen auf, die seine Persönlichkeit prägen. Alle Nährstoffe, die es von seiner Mutter erhält, aber auch die Gedanken und Gefühle der Mutter, dienen dem Kind als 'Baustoffe' für die ersten Grundlagen seiner Gesundheit, Gefühlswelt, Denkweise und Beziehungsfähigkeit. So finden schon während der Schwangerschaft wichtige Lernprozesse und Prägungen statt. Es kommt automatisch zu einer ersten Erziehung, die man 'vorgeburtliche Erziehung' nennt. Eltern, die das wissen, können viel für ihr Kind tun, indem sie es bewusst, liebevoll und respektvoll begleiten und ihm helfen, sein eigenes Potential gut zu entfalten. Das Buch beschreibt einfache und natürliche Methoden, die leicht im Alltag anwendbar sind. Es weckt Freude am Elternsein und gibt ihm eine neue Wertschätzung. Das Buch enthält eine DVD mit einer Videopräsentation über die Wichtigkeit der vorgeburtlichen Zeit.

Autorentext
Die Autorin Marie-Andrée Bertin ist Ehrenvorsitzende des nationalen französischen Kindergarten- und Vorschulverbandes. Sie leitet seit 1982 den französischen Verein ANEP, der werdende Eltern unterstützt. 1991 gründete sie den weltweiten Verband OMAEP, der neue Erkenntnisse über das vorgeburtliche Leben sammelt und verbreitet. Die OMAEP hat einen beratenden Status im Rat für Wirtschaft und Soziales der UNO.

Leseprobe
Einleitung »Musikunterricht, das wäre gut für Erik!« Frau D. drückte damit aus, was sie im Innern schon lange empfand: Ihr fünfjähriger Sohn Erik sollte Musikunterricht erhalten. Sie erzählte mir: »Mein Mann, meine beiden anderen Söhne und ich lieben die Musik, aber für Erik ist sie eine wahre Leidenschaft, und er scheint wirklich begabt zu sein. Er sagt schon jetzt, er wolle Musiker werden.« Dann fügte sie hinzu (halb ernst, halb lachend, so als wollte sie sich für eine Vermutung entschuldigen, die sie selbst ein wenig verrückt fand): »Es ist seltsam, aber als ich Erik erwartete, habe ich jeden Tag stundenlang leidenschaftlich Klavier gespielt. Das war während meiner anderen Schwangerschaften nicht so, und ich spiele jetzt auch viel weniger. Es ist wirklich erstaunlich.« Erik besuchte die Musikschule bis zum Abitur mit glänzenden Noten und begann danach eine Karriere als Musiker. Die Erzählung von Frau D. hat mich an das erinnert, was die Historiker über Napoleons Mutter berichten. Sie bekam sieben Kinder, aber als sie Napoleon erwartete, verhielt sie sich seltsam: Sie ging über Schlachtfelder und machte Pläne für militärische Feldzüge, wozu sie vorher keinerlei Neigung verspürt hatte; und als der zukünftige Kaiser der Franzosen geboren war, war diese Vorliebe wieder verschwunden. Das wirft so manche Frage auf. Ich habe mit einer anderen Mutter gesprochen. Frau P. war die Mutter von Stephan, einem hübschen, dreieinhalbjährigen Kind, das stark und intelligent, aber immer abweisend war und seine Kameraden oft angriff. Stephan hatte Probleme im Kindergarten, und Frau P. befürchtete darüber hinaus, dass er ihre Ehe gefährden könnte. Ängstlich und hilflos gestand sie mir: »Ich war schwanger von meinem Verlobten und wollte heiraten. Aber als er von der Schwangerschaft erfuhr, hat er mich verlassen. Meine Eltern gaben mir die Schuld und warfen mich hinaus. Während meiner ganzen Schwangerschaft war ich voller Sorge, wütend und aggressiv. Ich frage mich, ob es nicht all das ist, was Stephan jetzt zum Ausdruck bringt. Die Geburt verlief jedoch ganz normal, und ein wenig später habe ich meinen Mann kennen gelernt. Er hat Stephan angenommen, liebt ihn wie seinen eigenen Sohn, und ich bin glücklich mit ihm. Aber Stephan wird immer aggressiver. Ich weiß nicht, was ich tun soll.« Mit psychologischer Hilfe und dank einer guten Zusammenarbeit zwischen den Eltern und Erziehern hat Stephan inzwischen ein ruhiges, ausgeglichenes und angenehmes Verhalten entwickelt. Im Laufe der Zeit begegneten mir viele ähnliche Fälle. Ob sie aus meinem beruflichen Umfeld kamen, meinem Freundeskreis oder meiner eigenen Familie, immer regten sie mich zu tiefem Nachdenken an. Ich stellte mir die Frage, ob manche Probleme oder manche Begabungen ihren Ursprung in der vorgeburtlichen Zeit haben. Wenn ja, wie können die Probleme vermieden und die Begabungen gefördert werden? In den Jahren 1981-1982 fing man an, wissenschaftliche und psychologische Studien über die verschiedenen Bereiche des vorgeburtlichen Lebens zu veröffentlichen. Weil ich aber an der Universität in Besançon an den Forschungen von Professor Hubert Montagner über »frühkindliches Verhalten« teilgenommen hatte, wusste ich, dass es sehr lange dauert, bis eine gewagte Hypothese bestätigt oder geändert wird. Es vergehen manchmal zwanzig Jahre, bis sich die Ergebnisse von Forschungsarbeiten unter jenen Fachleuten verbreiten, die zu ihrer praktischen Anwendung bereit sind; und es dauert noch viel länger, bis die neuen Erkenntnisse die Bevölkerung erreichen und im täglichen Leben angewendet werden können. Deshalb habe ich mich Ende 1982 einer Gruppe von Ärzten, Hebammen, Krankenschwestern, Eltern und Erziehern angeschlossen, die, um die Dinge zu beschleunigen, einen Verein gegründet hatten. Der Verein sollte eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Forschung und dem täglichen Leben der Menschen sein. Nach drei internationalen Symposien, die von diesem ersten, französischen Verein organisiert wurden, sind ähnliche Vereine in anderen Ländern entstanden. Im Jahre 2003 waren bereits siebzehn Vereine auf drei Kontinenten tätig. Sie haben sich unter dem Namen OMAEP zusammengeschlossen. OMAEP ist die Abkürzung von »Organisation Mondiale des Associations pour l'Education Prénatale« (»Weltorganisation der Vereine für vorgeburtliche Erziehung«). Ihr Ziel ist es, in den jeweiligen Ländern nützliche Informationen zu diesem Thema zu sammeln und unter der Bevölkerung zu verbreiten. Zu diesen Informationen gehören einfache Anregungen, die die Bewusstwerdung und das Nachdenken über dieses Thema fördern sollen und zukünftige Eltern und andere Personen zum kreativen Umgang damit anregen sollen. Die Eltern haben dadurch mehr Chancen, die Entwicklung ihres Kindes günstig zu beeinflussen, und sie können, ihrer Kultur und Veranlagung entsprechend, in aller Freiheit eine gute Verbindung zu ihrem Kind aufbauen. Zusammengefasst ergeben die heutigen Erkenntnisse ein Gesamtbild, das die Macht der Lebenskräfte in ihrer vollen, schöpferischen Vielfalt erahnen lässt. Diese Kräfte wirken mit einer Intensität, wie man sie nach der Geburt nie mehr wiederfindet. Ausgehend von einer einzigen Zelle erschaffen sie innerhalb weniger Monate ein vollständiges menschliches Wesen. Ein Vorgang, über den man nur staunen kann! Das Leben entwickelt sich aufgrund der Informationen, welche die Gene des be…

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783981315813
    • Auflage 2025
    • Größe H205mm x B210mm
    • EAN 9783981315813
    • Veröffentlichung 04.01.2010
    • Titel Das Wunder des werdenden Lebens
    • Autor Marie-Andrée Bertin
    • Untertitel Bewusste Elternschaft zum Wohle des Kindes, der Familie und der Gesellschaft
    • Gewicht 531g
    • Herausgeber Prosveta Verlag und Versandbuchhandel
    • Anzahl Seiten 176
    • Lesemotiv Orientieren
    • Genre Familie
    • Altersempfehlung ab 14 Jahre

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