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Die Abrechnung mit der jugoslawischen Idee
Details
Einige aus dem Zerfall Jugoslawiens und der Sowjetunion hervorgegangene Nationalstaaten sahen sich zu Beginn der 90er Jahre der Herausforderung ausgesetzt, ein historisches Narrativ zu schaffen, welches die Erzählungen ersetzen würde, auf denen der realsozialistische Vorgängerstaat gründete. So wurde auf Ereignisse aus der prä-kommunistischen Zeit verwiesen, um das Bild einer historisch gewachsenen Nation zu vermitteln, mit dem Ziel, möglichen territorialen Ambitionen der Nachbarstaaten ihre vermeintliche Legitimität zu entziehen. Dies traf auch im Falle Kroatiens zu, wo sich der erste Präsident des unabhängigen Landes, Franjo Tu man, ebenfalls als Historiker betätigte. Dass hierbei auch der faschistische "Unabhängige Staat Kroatien" von 1941 - 1945 in die historischen Visionen kroatischer Staatlichkeit miteinbezogen wurde, sollte zur Verschärfung der jugoslawischen Krise beitragen. In Anbetracht dieser schwierigen historischen Konstellation wird in der vorliegenden Arbeit die Rezeption der Thematik in kroatischen und deutschen Publikationen der 90er Jahre untersucht.
Autorentext
Benjamin Schett absolvierte ein Studium der Geschichte, Sprachen und Kulturen des ost- und südosteuropäischen Raumes in Basel, Zagreb und Wien.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Die Abrechnung mit der jugoslawischen Idee
- Veröffentlichung 06.03.2015
- ISBN 978-3-639-79342-0
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783639793420
- Jahr 2015
- Größe H218mm x B153mm x T10mm
- Autor Benjamin Schett
- Untertitel in kroatischen und deutschen Publikationen
- Genre 20. & 21. Jahrhundert
- Anzahl Seiten 140
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- Gewicht 227g
- GTIN 09783639793420