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Die Aufarbeitung des SED-Unrechts
Details
In diesem Buch berichtet Hansgeorg Bräutigam aus seinen persönlichen Erinnerungen, Kenntnissen und Erfahrungen im Umgang mit der DDR-Justiz über den ungeheuerliche Umfang rechtsstaatswidriger politischer Verfolgung. Menschen wurden systematisch zerbrochen, Lebensschicksale zerstört, missliebige Bürger aus politischen Gründen strafgerichtlich verfolgt. Bräutigam hatte mit dem ersten Mauerschützenprozess zu tun; mit dem Staatsdoping minderjähriger Schwimmerinnen; den Finessen der alte SED-Kader, das Vermögen der Partei zu verschleiern. Gegen Erich Honecker, Generalsekretär der SED und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, wurde Anklage erhoben wegen Totschlags. Als am belastendsten schildert Bräutigam den Fall gegen Wolfgang Schnur, Rechtsanwalt und langjähriger Inoffizieller Mitarbeiter des MfS, der viele Jahre Persönlichkeiten aus Kirche und Politik ausgespäht und Mandanten wie Freya Klier und Stephan Krawczyk an die Stasi verriet.
Autorentext
Hansgeorg Bräutigam (*1937 in Berlin), 1979 bis 2002 Vorsitzender Richter am Berliner Landgericht, übernahm 1991 die neue Strafkammer für Kassation und Rehabilitierung, die nach dem Einigungsvertrag alle strafgerichtlichen Entscheidungen von DDR-Gerichten überprüfen und aufheben durfte.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Die Aufarbeitung des SED-Unrechts
- Veröffentlichung 04.05.2021
- ISBN 978-3-95723-179-6
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783957231796
- Jahr 2021
- Größe H205mm x B126mm x T22mm
- Autor Hansgeorg Bräutigam
- Untertitel Erinnerungen eines Richters
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 266
- Herausgeber BerlinStory Verlag GmbH
- Gewicht 323g
- GTIN 09783957231796