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Die Baikal-Amur-Magistrale
Details
Die Baikal-Amur-Magistrale war das größte Prestigeprojekt der späten Sowjetunion. Begonnen hatte der Bau dieser sibirischen Eisenbahnstrecke in den Lagern der stalinistischen Gewaltherrschaft. Unter Brenev wurde das Projekt dann als "Bauvorhaben des Jahrhunderts" aus der Versenkung geholt und mit großem Aufwand als Vorstoß in die sowjetische Moderne inszeniert. Was versprach man sich davon? Wie funktionierten Propaganda und Mobilisierung der Bauleute? Wie ging man mit den Ureinwohnern Sibiriens um und wie mit ökologischen Problemen? Diesen Fragen geht das Buch ebenso nach wie der Frage, wie die Menschen in den Lagern und später beim Bahnbau lebten, welche Erwartungen sie hegten und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Die Geschichte der BAM ist ein Spiegel der russischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Johannes Grützmachers Werk wurde mit dem Klaus-Mehnert-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 2010 der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde ausgezeichnet.
Autorentext
Johannes Grützmacher, geboren 1973, ist Wissenschaftlicher Archivar am Landeskirchlichen Archiv Stuttgart
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783486704945
- Sprache Deutsch
- Auflage 12001 A. 1. Auflage
- Größe H230mm x B147mm x T33mm
- Jahr 2012
- EAN 9783486704945
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-486-70494-5
- Veröffentlichung 25.01.2012
- Titel Die Baikal-Amur-Magistrale
- Autor Johannes Grützmacher
- Untertitel Vom BAMlag zum Mobilisierungsprojekt unter Breznev
- Gewicht 801g
- Herausgeber De Gruyter Oldenbourg
- Anzahl Seiten 503
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
- Features Dissertationsschrift