Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Die dritte Atommacht
Details
Der Besitz von Kernwaffen hatte für Großbritannien nicht nur militärische Bedeutung, sondern diente darüber hinaus der Erhaltung des Großmachtstatus. Dieses Interesse war auch die treibende Kraft der britischen Nichtverbreitungspolitik, die zu einem zentralen Aspekt der Außenpolitik wurde und in den Beziehungen zu den USA, zur Bundesrepublik Deutschland und Frankreich eine entscheidende Rolle spielte. Während die Briten von den USA als Lieferanten moderner Kernwaffentechnologie abhängig waren, drängten sie die Bundesrepublik zum Verzicht auf Nuklearwaffen. Dem ehemaligen Kriegsgegner Deutschland, obwohl inzwischen zum Verbündeten geworden, wollte man weiterhin nur einen niedrigeren Rang in der internationalen Szenerie gewähren. Aus diesen grundsätzlichen Zielen ergaben sich die britische Position in den Teststopp-Verhandlungen, die Ablehnung von Plänen zur Gründung einer multilateralen NATO-Atomstreitmacht (MLF) und die Haltung Londons in den Verhandlungen über einen Nichtverbreitungsvertrag.
Zusammenfassung
"... an important contribution towards a more complete understanding of the dynamics of postwar international history." (Journal of European Integration History 2/2000)
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783486645798
- Sprache Deutsch
- Auflage Reprint 2015
- Größe H246mm x B175mm x T20mm
- Jahr 1999
- EAN 9783486645798
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-486-64579-8
- Veröffentlichung 27.10.1999
- Titel Die dritte Atommacht
- Autor Susanne Schrafstetter
- Untertitel Britische Nichtverbreitungspolitik im Dienst von Statussicherung und Deutschlandpolitik 19521968
- Gewicht 619g
- Herausgeber De Gruyter
- Anzahl Seiten 254
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)