Die Existenz als Grenze des Wissens

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Details

In der Existenzphilosophie von Karl Jaspers steht die Frage nach dem Menschen im Mittelpunkt. Die Möglichkeit der Existenz bedeutet, sich kein Bild vom Menschen machen zu können. Die Abgrenzung von der Philosophischen Anthropologie ist Jaspers Konsequenz daraus.

Karl Jaspers ist einer der meistgelesenen deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts. In seinem Denken, das er als Existenzphilosophie und später als Vernunftphilosophie bezeichnete, steht die Frage nach dem Menschen im Mittelpunkt. Die vorliegende Arbeit versucht durch eine systematische Analyse dieser Philosophie, Jaspers Denken für die gegenwärtige Debatte um die Stellung des Menschen zu öffnen. Dabei wird Jaspers Gesamtwerk als eine Entfaltung seiner Hauptgedanken verstanden: In den psychopathologischen Schriften ist der Ursprung seiner philosophischen Grundhaltung zu finden, das Problem der notwendigen Unechtheit des Menschen wird zur Ausgangsfrage der Existenzphilosophie, die in der Kommunikation den Ursprung des Menschseins sucht, nicht ohne in der Vernunft die Bedingung dieser Existenz und im philosophischen Glauben die Gewißheit des Menschen, in der Transzendenz gegründet zu sein, zu sehen. Dabei wird deutlich, daß Jaspers der Philosophischen Anthropologie ablehnend gegenübersteht, weil sie sich ein Bild und Begriff vom Menschen machen will. Jaspers setzt dagegen das Abschreiten des Bereichs des Menschseins, indem er die Wirklichkeit von der Realität des Menschen unterscheidet, den Menschen als Chiffre begreift und seine Offenheit nicht auf die Welt sondern die Transzendenz bezieht. Jaspers Philosophie zeigt sich als eine offene Metaphysik, die den Menschen vor der drohenden Funktionalisierung schützen könnte.

Autorentext
Erik Lehnert (Jg. 1975), Studium der Philosophie, Geschichte sowie Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2001 M.A., seit 2002 DFG-Stipendiat an der Universität Bamberg, 2006 Promotion zum Dr. phil., seitdem als Lektor in einem Wissenschaftsverlag sowie Lehrbeauftragter für Philosophie tätig. Verheiratet, drei Kinder.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Die Existenz als Grenze des Wissens
    • ISBN 978-3-89913-534-3
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783899135343
    • Jahr 2006
    • Größe H241mm x B170mm x T19mm
    • Autor Erik Lehnert
    • Untertitel Grundzüge einer Kritik der Philosophischen Anthropologie bei Karl Jaspers
    • Genre 20. & 21. Jahrhundert
    • Anzahl Seiten 268
    • Herausgeber Ergon-Verlag GmbH
    • Gewicht 527g
    • GTIN 09783899135343

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