Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Die Glaubhaftigkeitsbeurteilung in Aussage gegen Aussage-Konstellationen
Details
Die vorliegende Untersuchung nimmt an dieser Stelle die forensische Psychophysiologie in den Blick. Gerade vor dem Hintergrund der Änderung des 177 Abs. 1 StGB im Zuge der Sexualstrafrechtsreform 2016 stellt sich die Frage, ob es bei der Einschätzung des Bundesgerichtshofs, der Polygraph sei ein "völlig ungeeignetes Beweismittel", bleiben sollte.
Die Rechtsprechung versucht Aussage gegen Aussage"-Konstellationen durch besondere Anforderungen an die Beweiswürdigung Herr zu werden. Unterstützung gibt es von Seiten der Psychologie: Mit der aussagepsychologischen Glaubhaftigkeitsbeurteilung wird dem Gericht eine Untersuchungsmethode an die Hand gegeben, Belastungsaussagen einen Beweiswert beizumessen. Diese Methode kommt allerdings bei dem Tatvorwurf des sexuellen Übergriffs nach § 177 Abs. 1 StGB an ihre Grenzen und wird fehleranfällig. Wie kann im Falle einer unentdeckt gebliebenen Falschanschuldigung ein Angeklagter seinem Bestreiten Gewicht verleihen? Die vorliegende Untersuchung nimmt an dieser Stelle die forensische Psychophysiologie in den Blick. Gerade vor dem Hintergrund der Änderung des § 177 Abs. 1 StGB im Zuge der Sexualstrafrechtsreform 2016 stellt sich die Frage, ob es bei der Einschätzung des Bundesgerichtshofs, der Polygraph sei ein völlig ungeeignetes Beweismittel", bleiben sollte.
Autorentext
Christina Költgen studierte Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Universität Luzern. Sie war als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig
Klappentext
Die Rechtsprechung versucht "Aussage gegen Aussage"-Konstellationen durch besondere Anforderungen an die Beweiswürdigung Herr zu werden. Unterstützung gibt es von Seiten der Psychologie: Mit der aussagepsychologischen Glaubhaftigkeitsbeurteilung wird dem Gericht eine Untersuchungsmethode an die Hand gegeben, Belastungsaussagen einen Beweiswert beizumessen. Diese Methode kommt allerdings bei dem Tatvorwurf des sexuellen Übergriffs nach § 177 Abs. 1 StGB an ihre Grenzen und wird fehleranfällig. Wie kann im Falle einer unentdeckt gebliebenen Falschanschuldigung ein Angeklagter seinem Bestreiten Gewicht verleihen? Die vorliegende Untersuchung nimmt an dieser Stelle die forensische Psychophysiologie in den Blick. Gerade vor dem Hintergrund der Änderung des § 177 Abs. 1 StGB im Zuge der Sexualstrafrechtsreform 2016 stellt sich die Frage, ob es bei der Einschätzung des Bundesgerichtshofs, der Polygraph sei ein "völlig ungeeignetes Beweismittel", bleiben sollte.
Inhalt
Abkürzungsverzeichnis - Erster Teil: Untersuchungsgrundlagen - § 1 Einleitung - § 2 Gang der Darstellung - § 3 Zum Begriff der "Wahrheit" - Zweiter Teil: "Aussage gegen Aussage" vor Gericht - § 4 Die "Aussage gegen Aussage"- Konstellation - § 5 Zur "Verfahrensbalance" bei "Aussage gegen Aussage" - Dritter Teil: Der sexuelle Übergriff nach § 177 Abs. 1 StGB - § 6 Die "Nein- heißt- Nein"- Lösung - § 7 Zur Nachweisbarkeit eines sexuellen Übergriffs - Vierter Teil: Die Glaubhaftigkeitsbeurteilung im Hauptverfahren - § 8 Die aussagepsychologische Glaubhaftigkeitsbeurteilung - § 9 Die psychophysiologische Aussagebeurteilung - Fünfter Teil: Schlussbetrachtung und Zusammenfassung der Thesen - § 10 Schlussbetrachtung - § 11 Zusammenfassung der zentralen Thesen - Literaturverzeichnis
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631891186
- Auflage 22001 A. 1. Auflage
- Sprache Deutsch
- Genre Recht
- Größe H210mm x B148mm x T20mm
- Jahr 2022
- EAN 9783631891186
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-89118-6
- Titel Die Glaubhaftigkeitsbeurteilung in Aussage gegen Aussage-Konstellationen
- Autor Christina Költgen
- Untertitel Eine Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten des Polygraphen im Strafverfahren bei dem Vorwurf des sexuellen Übergriffs nach § 177 Abs. 1 StGB
- Gewicht 468g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 362
- Lesemotiv Verstehen