Die Heilige Schrift in der katholischen Kirche/Holy Scripture in the Catholic Church

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Details

Nach Dei Verbum haben Exegeten eine doppelte Aufgabe: Die Bedeutung biblischer Texte in ihrem historischen Kontext bestimmen und die Schrift »in dem Geist lesen, in dem sie geschrieben wurde«, also die »Einheit der ganzen Schrift«, die »Analogie des Glaubens« und die »lebendige Tradition der ganzen Kirche« beachten. Die Verknüpfung dieser Aufgaben berührt grundlegende Aspekte der Hermeneutik und Ekklesiologie und erfordert Dialog zwischen Exegese und Systematik. Sie führt die katholische Theologie in den ökumenischen Dialog und verlangt Orientierung im interreligiösen und politischen Feld.


Vorwort

Dialog zwischen Exegese und Systematik


Autorentext

Aleksandra Brand, Dr. theol., Oberassistentin am Lehrstuhl für Exegese des Neuen Testaments an der Universität Luzern.

Aaron Pidel, Dr. theol., Professor für Dogmatik an der Päpstlichen Universität Rom, Gregoriana.

Thomas Söding, geb. 1956, Dr. theol., Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Berater der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz, seit 2021 Vizepräsident des Zentralkomitees deutscher Katholiken und Vizepräsident des Synodalen Weges, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Künste Nordrhein-Westfalen.

Gary A. Anderson, PhD theol., Hesburgh Professor of Catholic Thought,
Department of Theology, University of Notre Dame, Indiana.

Markus Bockmuehl, PhD theol., Dean Ireland's Professor of the Exegesis of
Holy Scripture, Keble College, Faculty of Theology and religion, University
of Oxford.

Reinhard Feldmeier (Dr. theol., geb. 1952), ist Professor für Neues Testament in Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Religionsgeschichte der hellenistischen Welt, die Synoptischen Evangelien, die Katholischen Briefe und Aposteltraditionen sowie die Biblische Gotteslehre. Prof. Feldmeier ist unter anderem Mitherausgeber der »Biblischen Notizen« im Herder Verlag.

Antony Giambrone OP, PhD theol., Professeur École biblique et archéologique
française de Jérusalem.

Daniel Lanzinger, Dr. theol., Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Karl-Wilhelm Niebuhr, geb. 1956, Dr. theol., Seniorprofessor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Katharina Pyschny, geb. 1984; Studium der Kath. Theologie und Germanistik in Köln, Bonn, Bochum u. Jerusalem. Wiss. MA am Lehrstuhl für AT an der Ruhr-Univ. Bochum (derzeit auf einem dreijährigen Forschungsaufenthalt an der Universität Lausanne, Schweiz). Forschungsschwerpunkte: Exegese des AT (insb. Pentateuch), Führungskonzepte im Alten Testament, (Religions-)Geschichte des antiken Israels, Materielle Kultur Israels/Palästinas, Altorientalische Ikonographie.

Johanna Rahner, geboren 1962, ist seit 2014 Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu ekklesiologischen, sakramententheologischen und ökumenischen Fragestellungen.

Dorothea Sattler, geb. 1961, Dr. theol. habil., Professorin für Ökumenische Theologie und Dogmatik sowie Direktorin des Ökumenischen Instituts der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Sprecherin des Sachbereichs 1 "Theologie, Pastoral und Ökumene" des ZdK, Mitglied in der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, wissenschaftliche Leiterin des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (zusammen mit Prof. Dr. Volker Leppin), Co-Vorsitzende des Synodalforums "Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche".

Ursula Schumacher, geboren 1979, ist Professorin für Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern. Studium der Katholischen Theologie, Hispanistik und Pädagogik an den Universitäten Bochum und San Cristóbal de La Laguna, Promotion in Augsburg (2013), anschließend Referendariat und Tätigkeit in der kirchlichen Erwachsenenbildung, Lehrbeauftragte an der Universität Fribourg und Professorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Forschungsschwerpunkte unter anderem im Bereich der Gnadenlehre und der Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Tine Stein wurde 1965 geboren und ist seit 2018 Inhaberin des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Göttingen. Sie studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Köln. Nach der Promotion in Köln Habilitation an der FU Berlin. Neben verschiedenen Stationen in Deutschland führten Forschungs- und Lehraufenthalte sie nach New York und Paris. Sie war als Beraterin Mitglied im Forum Macht und Gewaltenteilung des Synodalen Wegs. Jüngste Veröffentlichung als Mitherausgeberin gemeinsam mit Julia Knop, Matthias Reményi und Matthias Sellmann: Synode als Chance. Zur Performativität synodaler Ereignisse, Freiburg 2024.

Christoph W. Stenschke, D. theol, Biblisch-Theologische Akademie, Forum
Wiedenest, Bergneustadt, und Department of Biblical and Ancient Studies,
College of Human Sciences University of South Africa, Pretoria.

Philippe Van den Heede, geb. 1975, Dr. phil., Dr. theol., Studium der Romanistik in Louvain-la-Neuve (Belgien), Promotion 2003. Studium der katholischen Theologie in Louvain-la-Neuve, Münster und Bochum. Promotion 2016. Seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Robert Vorholt, geboren 1970, ist Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Universität Luzern.

Susan K. Wood SLC, Professorin für Systematische Theologie, Regis St. Michael's Faculty of Theology, Toronto School of Theology an der University of Toronto, Toronto, Kanada


Zusammenfassung

Nach Dei Verbum haben Exegeten eine doppelte Aufgabe: Die Bedeutung der biblischen Texte in ihrem historischen Kontext bestimmen und die Schrift auch in dem Geist lesen, in dem sie geschrieben wurde", also die "Einheit der ganzen Schrift", die "Analogie des Glaubens" und die "lebendige Tradition der ganzen Kirche" beachten. Die Verknüpfung dieser Aufgaben berührt grundlegende Aspekte der Hermeneutik und Ekklesiologie und erfordert den Dialog zwischen Exegese und Systematik. Sie führt die katholische Theologie in den ökumenischen Dialog und verlangt eine Orientierung im interreligiösen und politischen Feld.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Beiträge von Gary A. Anderson, Markus Bockmuehl, Aleksandra Brand, Reinhard Feldmeier, Antony Giambrone, Daniel Lanzinger, Robin Lovin, Jeffrey L. Morrow, Karl-Wilhelm Niebuhr, Aaron Pidel, Katharina Pyschny, Johanna Rahner, Dorothea Sattler, Ursula Schumacher, Thomas
    • Schöpfer Aleksandra Brand, Aaron Pidel, Thomas Söding, Gary A. Anderson, Markus Bockmuehl, Reinhard Feldmeier, Antony Giambrone, Daniel Lanzinger, Robin Lovin, Jeffrey L. Morrow, Karl-Wilhelm Niebuhr, Katharina Pyschny, Johanna Rahner, Dorothea Sattler, Ursula Sch
    • Editor Aleksandra Brand, Aaron Pidel, Thomas Söding
    • Titel Die Heilige Schrift in der katholischen Kirche/Holy Scripture in the Catholic Church
    • Veröffentlichung 05.03.2025
    • ISBN 978-3-451-39802-5
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783451398025
    • Jahr 2025
    • Größe H237mm x B151mm
    • Untertitel Ekklesiale Dimensionen biblischer Exegese/Ecclesial Dimensions of Biblical Exegesis
    • Gewicht 759g
    • Herausgeber Herder Verlag GmbH
    • Auflage 1. Auflage
    • Genre Christentum
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 384
    • GTIN 09783451398025

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