Die Neue Region

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Details

Die Überlegungen zur Neuen Region versuchen Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu erfassen, die ein neues Niveau im regionalen Selbstverständnis und in den Anforderungen an Organisation und Handlung erfordern. Es wird gezeigt, wie verschiedenste Akteure unter Bedingungen sich verstärkender Wettbewerbe darum bemüht sind, mit Analysen, Ideen, Organisation und Engagement einen selbstbestimmten Weg im Transformationsprozess sogenannter strukturschwacher Regionen zu finden. Dabei geht es um die Balance zwischen übergeordneten Prozessen und realistischer regionaler Selbstbestimmung. Das betrifft sowohl den sozialökologischen Umbau wie die regionale Wirtschaft, die sozialen Probleme und den Wandel der Bevölkerungsstrukturen. Betroffen sind auch die Eigenverantwortung der Akteure sowie Schlussfolgerungen für die (strategische) Raumentwicklung. In den Kontext gehören sowohl Fragen der Identitätskonstruktionen als reflexives Moment der Regionalentwicklung wie auch die Suche nach weitreichenden Möglichkeiten eines gesellschaftlichen Umbaus, ohne den eine Neue Region nicht gelingen kann. Die Neue Region ist also Vorstellungsrahmen und Format des Wandels selbst.

Autorentext

Eckehard Binas, geboren 1955; Studium der Kulturwissenschaft; Mitarbeit im Bereich Kulturforschung; 1988-1992 Komponist und Musikmanagement; Aufbau des Studiengangs Kulturarbeit in der Fachhochschule Potsdam; ab 1991 Projekte zur Revitalisierung von Kultur- und Industriebrachen; ab 1999 Professor an der Hochschule Zittau/Görlitz und Aufbau des Forschungsschwerpunkts regionale Transformationsprozesse.


Klappentext

Die Überlegungen zur Neuen Region versuchen Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu erfassen, die ein neues Niveau im regionalen Selbstverständnis und in den Anforderungen an Organisation und Handlung erfordern. Es wird gezeigt, wie verschiedenste Akteure unter Bedingungen sich verstärkender Wettbewerbe darum bemüht sind, mit Analysen, Ideen, Organisation und Engagement einen selbstbestimmten Weg im Transformationsprozess sogenannter strukturschwacher Regionen zu finden. Dabei geht es um die Balance zwischen übergeordneten Prozessen und realistischer regionaler Selbstbestimmung. Das betrifft sowohl den sozialökologischen Umbau wie die regionale Wirtschaft, die sozialen Probleme und den Wandel der Bevölkerungsstrukturen. Betroffen sind auch die Eigenverantwortung der Akteure sowie Schlussfolgerungen für die (strategische) Raumentwicklung. In den Kontext gehören sowohl Fragen der Identitätskonstruktionen als reflexives Moment der Regionalentwicklung wie auch die Suche nach weitreichenden Möglichkeiten eines gesellschaftlichen Umbaus, ohne den eine Neue Region nicht gelingen kann. Die Neue Region ist also Vorstellungsrahmen und Format des Wandels selbst.


Inhalt
Inhalt: Eckehard Binas: 'Versuchsanordnung' - Annäherungen an ein Konzept für die «Neue Region» Kurt Biedenkopf: «Die neue Sicht der Dinge» - Aufgaben und Innovationschancen in ländlichen Räumen Gerald Hüther: Was braucht der Mensch, um zu werden, was er sein könnte? Raj Kollmorgen: (Neue) Ostdeutschlandforschung. Entwicklung und Standortbestimmung Michael Thomas: Einstiege in einen sozialökologischen und solidarischen Umbau. Erfahrungen aus Deutschland Rainer Land: Kritik der Wachstumskritik. Zur Unterscheidung zwischen wirtschaftlichem Wachstum und wirtschaftlicher Entwicklung Eckehard Binas: Transformationsprozesse sind Wettbewerbe um die knappe Ressource Sinn Jürgen Aring: Selbstverantwortungsräume - Mehr Handlungsoptionen vor Ort schaffen Günther Schmid: Befähigungsgerechtigkeit als Voraussetzung autonomer Regionalentwicklung Helmut Hiess: Szenarien der Raumentwicklung - Grundlage für die Entwicklung von langfristigen strategischen Perspektiven der Regionalentwicklung in Österreich Maik Hosang: Kritik der Demografie - Warum verliert die Oberlausitz ihre Kinder? Was tun? Susanne Schwarzbach/Katrin Treffkorn: Herausforderungen für die strategische Planung in strukturschwachen Räumen am Beispiel des Landkreises Görlitz Susanne Schwarzbach/Katrin Treffkorn/Maik Hosang/Eckehard Binas: «ADO - Akteursnetzwerk für demografische Perspektiven der Oberlausitz». Ziele, Probleme und Ergebnisse eines transdisziplinären Forschungsprojekts Tobias Schlüter/Antje Meyer: Regionales Innovationspotential und ökonomische Relevanz der Kultur- und Kreativwirtschaft im Raum Oberlausitz/Niederschlesien - Anforderungen an ein interdisziplinäres Forschungsdesign Alexander Hennig: Das Modellprojekt «EasyGoodEconomy» - Eigenmotivierte Tätigkeitsperspektiven in der Oberlausitz Holm Große: Ganzheitliches und partnerschaftliches Regionalmarketing und -management: ein Aufgabenschwerpunkt der Regionalentwicklung am Beispiel der Oberlausitz Arno Glauch: Die Stärkung regionaler Wertschöpfungskreisläufe am Beispiel von Slow Food sowie der Regionalwährung Lausitzer Beate Brean: Identität oder Bedürfnisdynamik - Chancen des WITAJ-Projekts Wolfgang Zettwitz: Städtenetzwerke als Instrument der Regionalentwicklung.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783631630495
    • Editor Eckehard Binas, Eckehard Binas
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 12001 A. 1. Auflage
    • Größe H216mm x B153mm x T20mm
    • Jahr 2012
    • EAN 9783631630495
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-631-63049-5
    • Veröffentlichung 09.03.2012
    • Titel Die Neue Region
    • Untertitel Gesellschaftliches Labor für gelingendes Leben
    • Gewicht 508g
    • Herausgeber Peter Lang
    • Anzahl Seiten 304
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Medienwissenschaft

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