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Die Pracht der Tracht
Details
Von der Romantik bis heute: Ein weit gefasster Blick auf die Tracht und ihre Darstellung.
Trachten waren im 18. Jahrhundert und im Jugendstil sowie in den 1930er-Jahren beliebte Bildmotive in der Schweizer Kunst und im Kunstgewerbe. Sie standen für regionale Kulturen, dann auch für das Lebensgefühl, das mit dem Begriff «Landi-Geist» umschrieben wird. Doch die Tracht und ihr damit verbundener nostalgischer Bezug auf die eigene Region und Tradition erlebt derzeit eine neue Popularität: zeitgenössische Kunstschaffende wie z. B. Pipilotti Rist und Anka Schmid reagieren auf das Image des traditionellen Gewands mit Sinnlichkeit und Ironie.
Die Pracht der Tracht eröffnet ein Bildpanorama der Tracht von der Romantik bis zur Gegenwart. Zahlreiche Beispiele aus bildender Kunst und Kunstgewerbe, aus Film und Werbung fragen nach den kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Gründen für ihr wechselndes Aussehen. Neben dem kunsthistorischen Blick auf die Tracht, wird die Tracht im Schweizer Film, ihre Bedeutung in Landesausstellungen und der Wandel des Frauenbilds thematisiert.
Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn.
«Wir erleben in diesem Katalog ein Bildpanorama von der Romantik bis zur Gegenwart mit gut gewählten Beispielen aus bildender Kunst, Kunstgewerbe und Reklame. Wir werden besonders auch mit dem wechselnden Frauenbild in der Trachtendarstellung konfrontiert.» Roland Kupper, Sammler-Anzeiger
Autorentext
Marcel Just arbeitete für deutschsprachige Kino- und Fernsehfilme in verschiedenen Funktionen und ist nach wie vor als Kurator und Autor im Kultur- und Architekturbereich tätig. Christoph Vögele ist Kunsthistoriker und seit 1998 Konservator des Kunstmuseums Solothurn.
Klappentext
Die Pracht der Tracht eröffnet ein Bildpanorama der Tracht von der Romantik bis zur Gegenwart. Zahlreiche Beispiele aus bildender Kunst und Kunstgewerbe, aus Film und Werbung fragen nach gesellschaftlichen und politischen Gründen ihres wechselnden Auftretens. Die begleitenden Texte erörtern die vielfältigen gesellschaftlichen Hintergründe und Aspekte des Trachtenwesens. Neben kunsthistorischen Zugängen zum Ausstellungsthema widmen sich fachspezifische Aufsätze der Tracht im Schweizer Film, der Bedeutung der Tracht in Landesausstellungen oder dem wechselnden Frauenbild in der Trachtendarstellung. Als Bildmotiv tritt die Tracht in der Schweizer Kunst und im Kunstgewerbe vielfach auf. Besonders häuften sich Trachtendarstellungen im späten 18. Jahrhundert und im Jugendstil sowie in den 1930er-Jahren, deren Lebensgefühl in der Schweiz mit dem Begriff Landi-Geist umschrieben wird. Das Thema der Tracht und der damit verbundene nostalgische Bezug auf die eigene Region und Tradition erlebt derzeit neue Popularität, worauf zeitgenössische Kunstschaffende wie z. B. Pipilotti Rist und Anka Schmid reagieren, um dem Image des traditionellen Gewandes ironisch oder sinnlich etwas zu entgegnen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Beiträge von Felix Aeppli, Bernadette Fülscher, Marcel Just, Ursula Karbacher, Barbara Vinken, Christoph Vögele
- Autor Felix Aeppli , Bernadette Fülscher , Marcel / Karbacher, Ursula Just
- Titel Die Pracht der Tracht
- Veröffentlichung 30.09.2017
- ISBN 978-3-85881-562-0
- Format Fester Einband
- EAN 9783858815620
- Jahr 2017
- Größe H280mm x B220mm x T25mm
- Untertitel Schweizer Trachten in Kunst und Kunstgewerbe
- Gewicht 1210g
- Herausgeber Scheidegger & Spiess
- Editor Marcel Just, Christoph Vögele
- Auflage 1. A.
- Genre Bildende Kunst
- Lesemotiv Entdecken
- Anzahl Seiten 192
- GTIN 09783858815620