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Die Relevanz des Beiläufigen
Details
Geschichtsunterricht hat politische Kraft. In der Auseinandersetzung mit dem Vergangenen werden bestimmte Perspektiven auf die Welt und damit symbolische Ordnungen hervorgebracht, gefestigt oder infrage gestellt. Johanna Ahlrichs zeigt auf, wie dies nicht nur bei der Vermittlung von Inhalten, sondern auch im Zuge wenig beachteter, beiläufiger Praktiken und Darstellungsweisen geschieht. Basierend auf einer zweijährigen ethnographischen Forschung im Geschichtsunterricht nimmt die Studie alltägliche Tätigkeiten des Blätterns im Schulbuch, des Abschreibens von der Tafel oder des Erstellens von Postern in den Blick und geht ihren politischen Implikationen auf den Grund.
Autorentext
Johanna Ahlrichs hat Integrierte Europastudien und Interkulturelle Kommunikation in Bremen und Frankfurt (Oder) studiert. Danach war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Georg-Eckert-Institut: Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung. Nach ihrer Promotion am Fachbereich Soziologie der Universität Mainz folgte der Wechsel in die Verlagsbranche.
Inhalt
Die politischen Implikationen von Vergangenheitsbezügen.- Das Präsent-Machen von Geschichte eine Heuristik.- Die beiläufige Fundierung von Ungleichheit.- Kulturelles Gedächtnis als Praxis?
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658288952
- Sprache Deutsch
- Auflage 19001 A. 1. Auflage 2020
- Größe H210mm x B148mm x T15mm
- Jahr 2019
- EAN 9783658288952
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-28895-2
- Veröffentlichung 07.12.2019
- Titel Die Relevanz des Beiläufigen
- Autor Johanna Ahlrichs
- Untertitel Alltägliche Praktiken im Geschichtsunterricht und ihre politischen Implikationen
- Gewicht 341g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 245
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft