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Diebe des Feuers
Details
Das signifikante Merkmal des Gedichts ist nicht seine Erscheinung als Text, sondern der Gestus des dichterischen Sprechens. Dieser Gestus bezeichnet eine Abweichung von der alltäglichen Kommunikation und von normalsprachlichen Handlungen. In der Antike hat man die Dichter deshalb mit dem Wahnsinn in Verbindung gebracht, mit dem göttlichen Wahnsinn, aus dem, so hieß es, der Enthusiasmus der poetischen Rede entspringe. Der Essay geht der Frage nach, was aus dieser Geste der Abweichung geworden ist und was sie bis heute für eine Rolle spielt, für die Dichter und Dichterinnen und für das Publikum. Welche Verkörperungen werden durch die Einnahme des dichterischen Gestus in Szene gesetzt? Was bedeutet es, sich dazu zu ermächtigen, den Enthusiasmus der poetischen Rede zu entfachen und andere damit zu konfrontieren? Und welche Rückschlüsse ergeben sich daraus für das Gedicht selbst, für seine Rezeption, seine Interpretation und seinen kulturellen Status?
Autorentext
apl. Professor am Institut für literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Diebe des Feuers
- Veröffentlichung 28.02.2023
- ISBN 978-3-8498-1854-8
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783849818548
- Jahr 2023
- Größe H211mm x B139mm x T25mm
- Autor Christian Schärf
- Untertitel Über den poetischen Wahnsinn
- Gewicht 331g
- Auflage Erstauflage
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 238
- Herausgeber Aisthesis Verlag
- GTIN 09783849818548