Dürrenmatts Gangster

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Details

Noch heute gilt Dürrenmatts Justiz als Nachfolgewerk seiner Krimis der 1950er Jahre, obwohl der Autor sich explizit gegen diese Einreihung gewehrt hat. Anhand einer Analyse der Figur des Gangsters lässt sich aufzeigen, dass im Justizroman eine von Grund auf veränderte Thematik vorliegt, dass Justiz kein Kriminalroman ist, sondern ein philosophisches Werk.

Noch heute gilt Dürrenmatts Justiz als Werk in der Nachfolge seiner Krimis der 1950er Jahre, obwohl der Autor sich explizit gegen diese Einreihung gewehrt hat. Anhand einer Analyse der Figur des Gangsters lässt sich aufzeigen, dass im Justizroman eine von Grund auf veränderte Thematik vorliegt, dass Justiz kein Kriminalroman ist, sondern ein philosophisches Werk, in dem es um die Problematik der Erzeugung von Glauben und Macht geht. Justiz reiht sich dadurch in das noch wenig gewürdigte, gewaltige Werk der Stoffe-Zeit ein, in der der Autor sich von einem ideenzentrierten Denken abwendet und ein systemkritisch analytisches Denken praktiziert. Was Friedrich Dürrenmatt «philosophisch» nennt, sind paradoxe Gleichnisse, welche die Ordnungsmuster des bürgerlichen Kriminalromans kritisch hinterfragen.

Autorentext

Otto Keller (geboren 1926) unterrichtete an der Sekundarstufe II und als Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich. Neben seinen literaturwissenschaftlichen Publikationen über den Roman des 18. und über Romane und Texte des 20. Jahrhunderts (u.a. über Döblin, Brecht und Kafka) kommen seit den 1980er Jahren bildungswissenschaftliche Arbeiten hinzu. Otto Keller gehört zu den Gründern der «Internationalen Alfred-Döblin-Gesellschaft» und der «Schweizerischen Gesellschaft für Semiotik» (SGS/ASS). Seit 1991 gibt Otto Keller zusammen mit Alexander Schwarz, im Verlag Peter Lang die Reihe «TAUSCH/Textanalyse in Universität und Schule» heraus.


Klappentext

Noch heute gilt Dürrenmatts Justiz als Werk in der Nachfolge seiner Krimis der 1950er Jahre, obwohl der Autor sich explizit gegen diese Einreihung gewehrt hat. Anhand einer Analyse der Figur des Gangsters lässt sich aufzeigen, dass im Justizroman eine von Grund auf veränderte Thematik vorliegt, dass Justiz kein Kriminalroman ist, sondern ein philosophisches Werk, in dem es um die Problematik der Erzeugung von Glauben und Macht geht. Justiz reiht sich dadurch in das noch wenig gewürdigte, gewaltige Werk der Stoffe-Zeit ein, in der der Autor sich von einem ideenzentrierten Denken abwendet und ein systemkritisch analytisches Denken praktiziert. Was Friedrich Dürrenmatt «philosophisch» nennt, sind paradoxe Gleichnisse, welche die Ordnungsmuster des bürgerlichen Kriminalromans kritisch hinterfragen.


Inhalt

Inhalt: Der Richter und sein Henker - Der Verdacht - Justiz: Buch I, Buch II, Buch III - Wer ist Kohler? - Schlusskapitel zu Justizroman.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Untertitel Von den Kriminalromanen der 1950er zum Justizroman der 1980er Jahre
    • Autor Otto Keller
    • Titel Dürrenmatts Gangster
    • ISBN 978-3-0343-1347-6
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783034313476
    • Jahr 2014
    • Größe H221mm x B146mm x T13mm
    • Gewicht 222g
    • Herausgeber Lang, Peter
    • Genre Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 156
    • GTIN 09783034313476

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