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Eine Krone mit verschiedenen Verzierungen samt Glöckl und Steinen
Details
Judaica, d.h. Objekte des jüdisch-religiösen Gebrauchs, sind die Stiefkinder der Kunstgeschichte
Die Anfänge der Judaica-Sammlungen in Österreich gehen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Trotzdem wurden sie nur selten von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sammlungen sind vielschichtig: Sie changieren zwischen Objekten jüdisch-religiöser Praxis und künstlerischen Erzeugnissen, zwischen jüdischer Eigenpräsentation und Fremdwahrnehmung. Als Eigenpräsentationen sind sie Ausdruck von Selbstbewusstsein und Selbstvergewisserung, als Fremdwahrnehmung Dokumentation einer von vielen Minoritäten. Ihre Schicksale nach 1938 beeinflussen die Rezeption der historischen Judaica-Bestände und lassen auch nach dem Holocaust aufgebaute Sammlungen aus einem zeitgeschichtlichen Blickwinkel betrachten.
Autorentext
Dr. Daniela Schmid studierte Kunstgeschichte und Slawistik in Wien und Krakau. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen komparative osteuropäische Objektkultur, Ikonographie und Provenienzforschung.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783205221050
- Schöpfer Ariel Muzicant
- Vorwort von Ariel Muzicant
- Sprache Deutsch
- Größe H282mm x B211mm x T18mm
- Jahr 2024
- EAN 9783205221050
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-205-22105-0
- Veröffentlichung 18.11.2024
- Titel Eine Krone mit verschiedenen Verzierungen samt Glöckl und Steinen
- Autor Felicitas Heimann-Jelinek , Daniela Schmid
- Untertitel Judaica-Sammlungen in Österreich
- Gewicht 923g
- Herausgeber Boehlau Verlag
- Anzahl Seiten 160
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Epochen- & Kunstgeschichte