Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Einstehen für «entartete Kunst»
Details
Seit seiner Machtübernahme führte das nationalsozialistische Regime einen rigorosen Kampf gegen die moderne Kunst. 1939 bot es aus den deutschen Museen geraubte Werke zeitgenössischer Kunst dem Ausland zum Kauf an. Zuvor waren sie als abschreckende Beispiele «entarteter Kunst» in München zur Schau gestellt worden. Wie sollte man sich im Ausland zum Angebot des Dritten Reichs stellen? Machte man sich als Käufer zum Komplizen von Kunsträubern? Oder wurde man vielmehr zum Fürsprecher und Retter verfolgter Kunst? Das Kunstmuseum Basel kaufte 21 solcher Werke an. Das Unternehmen gelang nur dank des Engagements weniger Kunstfreunde, vor allem des Museumsdirektors Georg Schmidt, und im Widerspruch zum herrschenden Zeitgeist. Mit einem kunstwissenschaftlichen Beitrag von Eva Reifert, Kuratorin des Kunstmuseums Basel.
Autorentext
Georg Kreis (* 1943), Dr. phil., em. Professor für Neuere Allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Basel und ehemaliger Direktor des interdisziplinären Europainstituts Basel. Publikationen zur Geschichte der europäischen Integration und zu Fragen von Identität, Nationalismus, Minderheiten und Migration.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783038102878
- Sprache Deutsch
- Autor Georg Kreis
- Titel Einstehen für «entartete Kunst»
- Veröffentlichung 01.10.2017
- ISBN 978-3-03810-287-8
- Format Fester Einband
- EAN 9783038102878
- Jahr 2017
- Größe H180mm x B240mm x T20mm
- Untertitel Die Basler Ankäufe von 1939/40
- Gewicht 1g
- Genre Kulturgeschichte
- Lesemotiv Entdecken
- Anzahl Seiten 220
- Herausgeber NZZ Libro