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Für eine Dekolonisierung des Museums
Details
Das westliche Museum ist ein Schauplatz ideologischer, politischer und ökonomischer Konflikte. Auch wenn viele das Museum heute neu denken wollen, haben nur wenige den Mut, an seinen Grundfesten zu rütteln. Françoise Vergès ist eine von ihnen: Sie eröffnet einen radikalen Horizont, an dem sich das Postmuseum abzeichnet.
Ist die Dekolonisierung des westlichen Museums möglich? Das ist die Frage, der Françoise Vergès in ihrem neuen Buch nachgeht. Dabei geht es nicht nur um die Restitution kolonialer Raubkunst, die heute in aller Munde ist. Es geht darum, das Museum von Grund auf neu zu denken. Als einen Ort, der keinen Anspruch auf Universalität erhebt, an dem race -, class - und gender -Hierarchien in Frage gestellt werden, wo menschenwürdige Arbeitsbedingungen insbesondere für ungelernte Beschäftigte herrschen In Anlehnung an Frantz Fanon skizziert Françoise Vergès dieses Programm absoluter Umwälzung. Dabei geht sie unter anderem auf die Geschichte des Louvre und dessen Verstrickung in Frankreichs Kolonialgeschichte ein, verweist auf die Finanzialisierung der Kunstwelt sowie den zunehmenden Einfluss privater Stiftungen und problematisiert die Darstellung der Sklaverei und Schwarzer Menschen in der Kunst.
Autorentext
Françoise Vergès ist Professorin und Fachbereichsleiterin am Lehrstuhl Global South(s) des Collège d'études mondiales, Paris.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783709206171
- Übersetzer Luca Homburg
- Editor Peter Engelmann
- Sprache Deutsch
- Auflage 1
- Größe H235mm x B140mm x T15mm
- Jahr 2025
- EAN 9783709206171
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-7092-0617-1
- Veröffentlichung 31.10.2025
- Titel Für eine Dekolonisierung des Museums
- Autor Françoise Vergès
- Untertitel Passagen Thema
- Gewicht 361g
- Herausgeber Passagen Verlag Ges.M.B.H
- Anzahl Seiten 232
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Medienwissenschaft