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Genealogie und Fortschritt
Details
Ausgehend vom Begriff der Genealogie, den Friedrich Nietzsche im 19. Jahrhundert entwickelt und Michel Foucault im 20. Jahrhundert fortgeführt hat, untersucht Vojta Drápal in seiner Studie das Verhältnis dieser Denktradition zur modernen Idee des Fortschritts. Während die bisherige Debatte vor allem das Spannungsfeld von Kritik und Normativität in den Blick nahm, bezieht Drápal die Begriffsgeschichte Reinhart Kosellecks ein und eröffnet dadurch eine neue historisch-philosophische Perspektive: den Fokus auf die jeweilige Zeitlichkeit. So lässt sich ein häufig geäußerter Vorwurf überprüfen dass die Genealogie mit einer spätmodernen Zeitvorstellung verflochten sei, die gleichermaßen von der Annahme eines »Endes der Geschichte« wie von der »Ewigen Wiederkehr des Immergleichen« geprägt ist. Die Analyse bestätigt diesen Verdacht, zeigt jedoch im Anschluss an Amy Allen, dass Foucault diese pessimistischen Setzungen methodisch nutzt, um den Blick auf eine »andere offene Zukunft« zu eröffnen.
Autorentext
Vojta Drápal ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783593521930
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. A.
- Größe H231mm x B152mm x T15mm
- Jahr 2025
- EAN 9783593521930
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-593-52193-0
- Veröffentlichung 31.12.2025
- Titel Genealogie und Fortschritt
- Autor Vojta Drápal
- Untertitel Zur Zeitlichkeit des Foucaultschen Kritikbegriffs
- Gewicht 378g
- Herausgeber Campus Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 234
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft