Gesellschaft statt Staat. Sozialismus und Anarchismus vor und nach 1848

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Der Nichtforschungsstand zur Trier'schen Zeitung, der ersten deutschsprachigen sozialistischen Tageszeitung (1843-1851), übertrifft alle Erwartungen. Die hier vorliegende Analyse kommt zu zwei Hauptergebnissen: Erstens bestand deutschlandweit ein umfassendes Netzwerk sozialistischer Autoren. Zweitens erstrebten sie Freiheit nicht nur in religiöser und ökonomischer Hinsicht, sondern kompromisslos auch in politischer. Das Scharnier dieser anarchoiden und anarchistischen Vorstellungen bildete die Entgegensetzung von Gesellschaft und Staat. Die beiden Bände dieser Studie, die unabhängig für sich gelesen werden können, aber auch zusammen als Tandem, stellen diese Alternative ins Zentrum. In der hier vorliegenden Abhandlung wird die Trier'sche Zeitung analysiert. Zum einen geht es in thematischen Längsschnitten um die Rezeption Proudhons und die Polemiken gegen Marx' Staatskult. Zum anderen werden die Gesellschaftskonzepte von Korrespondenten wie etwa Grün, Weydemeyer und Pinoff untersucht. Dadurch wird deutlich, auf welche Weise Gesellschaft und zwar jenseits von Staatlichkeit für Krisen, aber vor allem für Verheißungen stand.

Autorentext
Priv.-Doz. am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin; zahlreiche Buchveröffentlichungen und Editionen zu Themen des Vormärz'; zuletzt: Findbuch archivalischer Quellen zum frühen Anarchismus. Beiträge zur Erschließung von Akten aus Berliner Archiven über die Freien (18371853) (zusammen mit Alexander Valerius, 2021); Anarchistisches Lesebuch. Zeugnisse aus dem Revolutionsumfeld 1848/49 (2 Bde., 2023).

Klappentext

Der Nichtforschungsstand zur "Trier'schen Zeitung", der ersten deutschsprachigen sozialistischen Tageszeitung (1843-1851), übertrifft alle Erwartungen. Die hier vorliegende Analyse kommt zu zwei Hauptergebnissen: Erstens bestand deutschlandweit ein umfassendes Netzwerk sozialistischer Autoren. Zweitens erstrebten sie Freiheit nicht nur in religiöser und ökonomischer Hinsicht, sondern kompromisslos auch in politischer. Das Scharnier dieser anarchoiden und anarchistischen Vorstellungen bildete die Entgegensetzung von Gesellschaft und Staat. Die beiden Bände dieser Studie, die unabhängig für sich gelesen werden können, aber auch zusammen als Tandem, stellen diese Alternative ins Zentrum. In der hier vorliegenden Abhandlung wird die "Trier'sche Zeitung" analysiert. Zum einen geht es in thematischen Längsschnitten um die Rezeption Proudhons und die Polemiken gegen Marx' Staatskult. Zum anderen werden die Gesellschaftskonzepte von Korrespondenten wie etwa Grün, Weydemeyer und Pinoff untersucht. Dadurch wird deutlich, auf welche Weise Gesellschaft - und zwar jenseits von Staatlichkeit - für Krisen, aber vor allem für Verheißungen stand.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783849821005
    • Sprache Deutsch
    • Auflage Erste Auflage
    • Größe H221mm x B148mm x T39mm
    • Jahr 2025
    • EAN 9783849821005
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-8498-2100-5
    • Veröffentlichung 09.10.2025
    • Titel Gesellschaft statt Staat. Sozialismus und Anarchismus vor und nach 1848
    • Autor Olaf Briese
    • Untertitel Band 2: Die "Trier'sche Zeitung"
    • Gewicht 758g
    • Herausgeber Aisthesis Verlag
    • Anzahl Seiten 504
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Neuzeit bis 1918

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