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Handbuch Medienphilosophie
Details
Das Handbuch bietet einen Überblick über gegenwärtige methodologische Paradigmen der philosophischen Medienreflexion. Für einen Begriff des Medialen, der spezifische Eigenschaften und Verwendungen des Wortes Medium' kennzeichnet, ist grundsätzlich zwischen drei Ansätzen zu unterscheiden, die 1. ontologisch von der Frage nach wesentlichen Eigenschaften medialer Techniken ausgehen, 2. pragmatistisch den Mediengebrauch ins Zentrum stellen oder 3. dialektisch die Einheit von widersprüchlichen Bestimmungen des Medialen (und im Medialen) formulieren.
In der Phänomenologie werden Medien als Wahrnehmungsmedien verstanden. Die Hermeneutik konzeptualisiert mediale Interaktionsermöglichungen. Diese spielen auch in der Semiotik eine Rolle, dort geht es aber vor allem um Darstellungsleistungen. Dialektische Theorien legen den Schwerpunkt auf Handlungs- und Produktionsaspekte. Die analytische Medienphilosophie rekonstruiert Regeln medialer Interaktion und deren Versprachlichung. Transzendentale und konstruktivistische Theorien betonen die Transformation der Philosophie, moderne und postmoderne Theorien die Transformationen der Kommunikation. Technikorientierte Theorien stellen Formierungen durch mediale Produktivkräfte ins Zentrum. Handlungsorientierte Ansätze fragen nach Leistungen und Bewährungen von Medien. Im letzten Teil des Handbuchs werden ästhetische und ethische Anwendungsfelder der Medienphilosophie vorgestellt. Auch die Kritik des akademischen Projekts Medienphilosophie' kommt zu Wort.
Autorentext
Gerhard Schweppenhäuser ist Professor für Design-, Kommunikations- und Medientheorie an der Fakultät Gestaltung der Technischen Hochschule in Würzburg und Privatdozent für Philosophie an der Universität Kassel.
Klappentext
Das Handbuch Medienphilosophie bietet einen Überblick über gegenwärtige methodologische Paradigmen der philosophischen Medienreflexion. Für einen Begriff des Medialen ist zu unterscheiden zwischen einem ontologischen Ansatz, der wesentliche Eigenschaften medialer Techniken untersucht, einem pragmatistischen, der den Mediengebrauch ins Zentrum stellt und einem dialektischen, der die Einheit von widersprüchlichen Bestimmungen des Medialen (und im Medialen) formuliert. In zwölf Teilen von phänomenologischen, hermeneutischen, semiotischen über dialektische, analytische, konstruktivistische bis zu technik-, handlungs- und anwendungsorientierten Theorien werden diese Ansätze untersucht. Abgerundet wird das Handbuch durch eine Kritik des akademischen Projekts Medienphilosophie'.
Inhalt
I Grundlegungen.- II Phänomenologische Theorien.- III Semiotische Theorien.- IV Hermeneutische und kulturalistische Theorien.- V Dialektische Theorien.- VI Analytische Theorien.- VII Transzendentale und konstruktivistische Theorien.- VIII Moderne und postmoderne Theorien.- IX Technikorientierte Theorien.- X Handlungsorientierte Theorien.- XI Angewandte Medienphilosophie.- XII Kritik.- Anhang.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783662723142
- Editor Gerhard Schweppenhäuser
- Sprache Deutsch
- Auflage 2., erweiterte und aktualisierte Auflage 2026
- Größe H254mm x B178mm
- Jahr 2026
- EAN 9783662723142
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-662-72314-2
- Veröffentlichung 08.05.2026
- Titel Handbuch Medienphilosophie
- Untertitel Grundlagen Methoden Kritik
- Herausgeber Springer-Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 300
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Sonstige Philosophie-Bücher