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Henrik Ibsen und das japanische Theater
Details
Weit mehr als 100 Jahre beleben die bürgerlichen Dramen und Charaktere Henrik Ibsens die internationalen Theaterhäuser. Mit seinen Stücken gelang es dem Norweger sozialkritische Fragen aufzuwerfen, die an Aktualität nie verloren haben. In Asien wie in Europa beeinflusste er die Entwicklung des modernen Theaters und Dramas und diente als Vorbild für junge, aufstrebende Schriftsteller. Die Ära der Ibsen-Rezeption in Japan beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ibsens Dramen waren die Antwort auf die Suche japanischer Dramatiker nach einer realistischen, zeitgemäßen Theaterform. Die Bedeutung Ibsens für die Entstehung erster moderner Theaterstücke durch junge Dramatiker in Japan ist unbestritten. Durch das Studium seiner Werke gelang es ihnen schnell, sehr effektvoll gestaltete Schauspiele zu schaffen. Über die Theaterwelt hinaus wurde insbesondere Ibsens Drama Et Dukkehjem (Nora - Ein Puppenheim) zu einer großen Inspiration für die Emanzipationsbewegung. Die Thematik des Stückes bewirkte, dass sich viele japanische Frauen über ihre gesellschaftliche Stellung bewusst wurden und ihre Probleme und Gedanken erstmals in der Öffentlichkeit diskutierten.
Autorentext
Die Autorin studierte nach dem Abitur Japanologie, Skandinavistik und Linguistik an der Universität zu Köln. Sie arbeitet heute als Redakteurin.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783639381979
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T9mm
- Jahr 2011
- EAN 9783639381979
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-639-38197-9
- Veröffentlichung 04.10.2011
- Titel Henrik Ibsen und das japanische Theater
- Autor Bettina Röttig
- Untertitel Die Rezeption von Ibsens Werk in Japan
- Gewicht 221g
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- Anzahl Seiten 136
- Genre Kulturgeschichte