Internationale Umweltpolitik

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Details

Dieses Papier erläutert die Entstehung des Governance-Ansatzes "Verpflichtung und Überprüfung" im Pariser Klimaschutzabkommen, der an die Stelle des Ansatzes "verbindliche Ziele und Zeitpläne" aus dem Kyoto-Protokoll getreten ist, aus einer neo-gramscianischen Perspektive. Das Hauptargument lautet, dass die Einführung von Verpflichtung und Überprüfung eine Reaktion sowohl auf den Druck zur Einigung auf ein neues internationales Abkommen als auch auf die gleichzeitige Divergenz der Interessen und Fragmentierung der Verhandlungsgruppen innerhalb des UNFCCC-Regimes war. Der Ansatz der Selbstverpflichtung und Überprüfung hat offenbar die Zusammenarbeit zwischen den Nationen verstärkt und die Konsensbildung gefördert, wodurch die Suche nach einer Einigung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen erleichtert wurde. Da dieser Ansatz weniger fest ist als verbindliche quantitative Emissionsreduktionsziele, ist diese Flexibilität für das Funktionieren und die Annahme des Systems von entscheidender Bedeutung. Dank dieser Flexibilität konnten viele der wichtigsten Streitpunkte in den Verhandlungen umgangen werden, sodass eine Einigung erzielt werden konnte.

Autorentext

Diplômé de la Berlin School of Economics and Law (BSEL), Finn Cahill-Webb a étudié l'économie politique de l'intégration européenne (M.A.). Il a précédemment travaillé pour l'Institut d'économie politique internationale (IPE) de Berlin, le département du commerce international (DIT) de l'ambassade britannique à Berlin et Berlin 21.


Klappentext

Dieses Papier erläutert die Entstehung des Governance-Ansatzes "Verpflichtung und Überprüfung" im Pariser Klimaschutzabkommen, der an die Stelle des Ansatzes "verbindliche Ziele und Zeitpläne" aus dem Kyoto-Protokoll getreten ist, aus einer neo-gramscianischen Perspektive. Das Hauptargument lautet, dass die Einführung von Verpflichtung und Überprüfung eine Reaktion sowohl auf den Druck zur Einigung auf ein neues internationales Abkommen als auch auf die gleichzeitige Divergenz der Interessen und Fragmentierung der Verhandlungsgruppen innerhalb des UNFCCC-Regimes war. Der Ansatz der Selbstverpflichtung und Überprüfung hat offenbar die Zusammenarbeit zwischen den Nationen verstärkt und die Konsensbildung gefördert, wodurch die Suche nach einer Einigung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen erleichtert wurde. Da dieser Ansatz weniger fest ist als verbindliche quantitative Emissionsreduktionsziele, ist diese Flexibilität für das Funktionieren und die Annahme des Systems von entscheidender Bedeutung. Dank dieser Flexibilität konnten viele der wichtigsten Streitpunkte in den Verhandlungen umgangen werden, sodass eine Einigung erzielt werden konnte.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09786208995379
    • Sprache Deutsch
    • Größe H220mm x B150mm x T5mm
    • Jahr 2025
    • EAN 9786208995379
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-620-8-99537-9
    • Veröffentlichung 23.06.2025
    • Titel Internationale Umweltpolitik
    • Autor Finn Cahill-Webb
    • Untertitel Und das Pariser Klimaschutzabkommen: die Verabschiedung des Governance-Ansatzes "Pledge and Review" (Zusage und berprfung)
    • Gewicht 113g
    • Herausgeber Verlag Unser Wissen
    • Anzahl Seiten 64
    • Genre Buchhandel & Bibliothekswesen

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