Kindeswohl und Kindeswille

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Details

Wenn die Familie auseinanderbricht, werden die Kinder oft zum Zankapfel. Vor Gericht muss entschieden werden, wer das Sorgerecht erhält. Kindeswohl und Kindeswille sind wichtige Kriterien der Beurteilung durch Sachverständige und Gerichte, auch in Fragen des Umgangsrechts, der Adoption und der Herausnahme aus der Familie. In diesem Buch wird erklärt, wie Kindeswohl und Kindeswille reflektiert und sensibel berücksichtigt werden können. Es bietet außerdem konkrete Anleitungen zur Diagnostik und zum Umgang mit dem Kindeswillen. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Entfremdung" eines Kindes von einem Elternteil zeigt, wie schwierig eine differenzierte Beurteilung von Kindeswohl und Kindeswille sein kann.

Autorentext

Prof. Dr. Harry Dettenborn, Diplom-Psychologe; Universitäts-Prof. i. R; Mitgründer und Vorstandsmitglied des Instituts Gericht & Familie Berlin-Brandenburg; langjährige Sachverständigentätigkeit auf dem Gebiet der Rechtspsychologie


Inhalt
Inhalt Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 1 Bedeutsam, aber unklar: Kein Widerspruch . . . . . . . . . . . . . . . . 11 2 Kindeswohl und Kindeswille im Rahmen der Familienrechtspsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2.1 Was ist Familienrechtspsychologie? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2.1.1 Gegenstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13 2.1.2 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Rechtspsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Familienpsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Familienrecht, Kinder- und Jugendhilferecht, Kindschaftsrecht . . . . . . 19 2.1.3 Widersprüche und Tendenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Widersprüche im Rechtssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Widersprüche zwischen Recht und Psychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 2.2 Bausteine familienrechtspsychologischer Systematik . . . . . . . . . . . . 27 3 Das Wohl des Kindes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 3.1 Die Problematik des Begriffs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 3.2 Drei Ebenen und das Gemeinsame: Eine Definition . . . . . . . . . . . 47 3.3 Gebrauchskontexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 3.3.1 Bestimmung der Bestvariante . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 3.3.2 Bestimmung der Genug-Variante . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 3.3.3 Gefährdungsabgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 4 Der Wille des Kindes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 4.1 Gesetzgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 4.2 Psychologie des Kindeswillens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 4.2.1 Inhalt des Kindeswillens und Stadien der Willensbildung . . . . . . . 60 4.2.2 Mindestanforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 4.2.3 Alter des Kindes und Wille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .66 4.3 Kindeswohl und Kindeswille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77 4.4 Selbst gefährdender Kindeswille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82 4.4.1 Gründe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82 4.4.2 Kindeswille, Erwachseneninteresse und Kindeswohl . . . . . . . . . . . 84 4.5 Induzierter Wille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88 4.6 Die Diagnostik des Kindeswillens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94 4.6.1 Methodische Zugänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94 4.6.2 Hinwirken auf Einvernehmen, Einbeziehen des Kindes und Kindeswille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95 4.6.3 Empfehlungen zur Gesprächsführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97 4.6.4 Komplikationen und Gefahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 4.7 Der Umgang mit dem Kindeswillen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 5 Kindeswille und Entfremdung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 5.1 Beeinflussung, Entfremdung, Stress und Stressverarbeitung . . . . . 110 5.2 Bewältigungsproz

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Autor Harry Dettenborn
    • Titel Kindeswohl und Kindeswille
    • Veröffentlichung 15.07.2025
    • ISBN 978-3-497-03330-0
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783497033300
    • Jahr 2025
    • Größe H213mm x B134mm
    • Untertitel Psychologische und rechtliche Aspekte
    • Auflage 7.,aktualisierte Auflage
    • Genre Angewandte Psychologie
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 159
    • Herausgeber Reinhardt Ernst
    • GTIN 09783497033300

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