Kleine Staaten in der internationalen Politik

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Das Spannungsverhältnis zwischen rechtlicher Gleichheit und machtpolitischer Ungleichheit der Staaten kennzeichnet bis heute das Feld der internationalen Politik. Wie wichtig der völkerrechtliche Grundsatz der Staatengleichheit auch sein mag, so kann er die existenzsichernde Funktion für die einzelnen Staaten nicht leisten. Insbesondere für kleine und schwache Länder bleibt daher die Außenpolitik in erster Linie Sicherheitspolitik. In der problem- und theorieorientierten Fallstudie analysiert der Autor anhand des litauischen Beispiels die Beziehungen zwischen machtpolitisch ungleichen Staaten. Untersucht wird, welche Auswirkungen die Wandlungen des internationalen Systems, die Politik der Großmächte sowie die geopolitische Lage für die außenpolitische Situation Litauens im Zeitraum von 1918 bis 1930 hatten. Das Buch vermittelt grundlegende Einsichten in kleinstaatliche Aufgaben- und Problemfelder und erörtet die Frage, welche Verhaltensmuster das Handeln von kleinen Staaten leitet. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, ob die These vieler Kleinstaatenforscher zutrifft, wonach kleine Länder nur einen geringen Einfluss auf ihr eigenes Schicksal haben.

Autorentext

2001/05 Geschichtsstudium an der Universität Vilnius (B.A.); 2006/08 DAAD-Stipendiat an der Universität Konstanz: Studium der Politik- und Geschichtswissenschaften (M.A.); Erasmus-Studium an der Leibniz Universität Hannover (2004) und Karls-Universität Prag (2007/08); 2009 Praktika im Deutschen Bundestag (Internationales Parlaments-Stipendium)


Klappentext

Das Spannungsverhältnis zwischen rechtlicher Gleichheit und machtpolitischer Ungleichheit der Staaten kennzeichnet bis heute das Feld der internationalen Politik. Wie wichtig der völkerrechtliche Grundsatz der Staatengleichheit auch sein mag, so kann er die existenzsichernde Funktion für die einzelnen Staaten nicht leisten. Insbesondere für kleine und schwache Länder bleibt daher die Außenpolitik in erster Linie Sicherheitspolitik. In der problem- und theorieorientierten Fallstudie analysiert der Autor anhand des litauischen Beispiels die Beziehungen zwischen machtpolitisch ungleichen Staaten. Untersucht wird, welche Auswirkungen die Wandlungen des internationalen Systems, die Politik der Großmächte sowie die geopolitische Lage für die außenpolitische Situation Litauens im Zeitraum von 1918 bis 1930 hatten. Das Buch vermittelt grundlegende Einsichten in kleinstaatliche Aufgaben- und Problemfelder und erörtet die Frage, welche Verhaltensmuster das Handeln von kleinen Staaten leitet. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, ob die These vieler Kleinstaatenforscher zutrifft, wonach kleine Länder nur einen geringen Einfluss auf ihr eigenes Schicksal haben.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783639213607
    • Sprache Deutsch
    • Größe H220mm x B150mm x T8mm
    • Jahr 2009
    • EAN 9783639213607
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • ISBN 978-3-639-21360-7
    • Titel Kleine Staaten in der internationalen Politik
    • Autor Audrius Paura
    • Untertitel Der Fall Litauen: 1918 - 1930
    • Gewicht 221g
    • Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
    • Anzahl Seiten 136
    • Genre Politikwissenschaft

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