Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Kulturpolitik als Bewährungsprobe für den deutschen Föderalismus
Details
Innerhalb des föderativen Systems der Bundesrepublik gehörte die Kulturpolitik lange Zeit zu den wenigen Bereichen, in denen die Länder noch selbständig gesetzgeberisch, gestalterisch und fördernd tätig werden konnten auf vielen anderen Feldern hatte der Bund im Laufe der letzten Jahrzehnte seine Kompetenzen umfassend ausgedehnt. Doch nach der deutschen Vereinigung 1990 kam es auf dem Feld Kulturpolitik zu folgenschweren Veränderungen: In der neuen Hauptstadt Berlin wurden von Seiten des Bundes eindeutige kulturpolitische Impulse gesetzt, zudem wurde 1998 ein Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien berufen und 2002 eine Bundeskulturstiftung gegründet. Auch der voranschreitende europäische Integrationsprozess sorgt für Veränderungen. Sei es über kulturrelevante Bestimmungen oder spezielle Förderprogramme: Kulturpolitik hat spätestens mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Maastricht die Aufmerksamkeit der Europäischen Union gewonnen. Aufgrund dieser Entwicklungen scheinen die Länder in einem ihrer letzten Zuständigkeitsbereiche mit neuen Akteuren konfrontiert zu sein. Wie sich die Veränderungen nach 1990 auf ihre Politikgestaltungsmöglichkeiten auswirkten und welche Folgen dies für die Kultur nach sich zog, wird in dieser Arbeit behandelt.
Autorentext
Der Autor: Frank Sommer, geboren 1971 in Heimenkirch; 1997-2002 Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Heidelberg und Marburg; 2002-2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Hildesheim; 2007 Promotion an der Universität Hildesheim.
Klappentext
Innerhalb des föderativen Systems der Bundesrepublik gehörte die Kulturpolitik lange Zeit zu den wenigen Bereichen, in denen die Länder noch selbständig gesetzgeberisch, gestalterisch und fördernd tätig werden konnten - auf vielen anderen Feldern hatte der Bund im Laufe der letzten Jahrzehnte seine Kompetenzen umfassend ausgedehnt. Doch nach der deutschen Vereinigung 1990 kam es auf dem Feld Kulturpolitik zu folgenschweren Veränderungen: In der neuen Hauptstadt Berlin wurden von Seiten des Bundes eindeutige kulturpolitische Impulse gesetzt, zudem wurde 1998 ein Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien berufen und 2002 eine Bundeskulturstiftung gegründet. Auch der voranschreitende europäische Integrationsprozess sorgt für Veränderungen. Sei es über kulturrelevante Bestimmungen oder spezielle Förderprogramme: Kulturpolitik hat spätestens mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Maastricht die Aufmerksamkeit der Europäischen Union gewonnen. Aufgrund dieser Entwicklungen scheinen die Länder in einem ihrer letzten Zuständigkeitsbereiche mit neuen Akteuren konfrontiert zu sein. Wie sich die Veränderungen nach 1990 auf ihre Politikgestaltungsmöglichkeiten auswirkten und welche Folgen dies für die Kultur nach sich zog, wird in dieser Arbeit behandelt.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Kulturpolitik in der Bundesrepublik Deutschland Verflechtungen zwischen Ländern und Bund Verflechtungen zwischen Ländern, Bund und Europäischer Union Überprüfung von Theorien zum deutschen Föderalismus sowie zum europäischen Integrationsprozess.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631580905
- Editor Wolfgang Schneider
- Sprache Deutsch
- Auflage 08001 A. 1. Auflage
- Features Dissertationsschrift
- Größe H210mm x B148mm x T20mm
- Jahr 2008
- EAN 9783631580905
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-58090-5
- Veröffentlichung 31.10.2008
- Titel Kulturpolitik als Bewährungsprobe für den deutschen Föderalismus
- Autor Frank Sommer
- Gewicht 456g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 339
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen