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Latente Mechanismen sozialer Hierarchisierung
Details
Tim Sawert geht in dieser Studie der Frage nach, wie sich die anhaltende und sogar zunehmende Beliebtheit von Latein als schulische Fremdsprache erklären lässt. Hierzu kombiniert der Autor die Theorie Bourdieus mit Ansätzen rationaler Wahl und greift auf eine historische Betrachtung sowie quantitative und qualitative Methoden zurück. Der Autor weist nach, dass die Wahl von Latein als erste Fremdsprache einen unsichtbaren Mechanismus der Elitenbildung im deutschen Bildungswesen darstellt und einer sozial privilegierten Gruppe als relevante Dimension der Abgrenzung dient. Die Schließungsrelevanz des Arguments untermauert Tim Sawert zudem mit feldexperimentellen Daten, mit denen er aufzeigt, dass sich aus der Wahl von Latein als erste Fremdsprache umfassende Arbeitsmarktvorteile erzielen lassen.
Autorentext
Tim Sawert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Methoden der Empirischen Sozialforschung der Universität Potsdam. Er forscht und lehrt zu sozialstrukturellen Ungleichheiten und deren Legitimierungsformen, zu multimethodalen Forschungszugängen und Modellbildung bei Kausalanalysen.
Inhalt
Bildungsentscheidungen.- Elitenreproduktion und soziale Distinktion.- Theorie der schulischen Sprachwahl.- Bildungshistorie.- Der Nutzen der alten Sprachen am Arbeitsmarkt. <p
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658205768
- Auflage 18001 A. 1. Auflage 2018
- Sprache Deutsch
- Größe H210mm x B148mm x T19mm
- Jahr 2018
- EAN 9783658205768
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-20576-8
- Veröffentlichung 09.01.2018
- Titel Latente Mechanismen sozialer Hierarchisierung
- Autor Tim Sawert
- Untertitel Die Wahl alter Sprachen als Reproduktionsmechanismus des Bildungsbürgertums
- Gewicht 451g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 331
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen