Madrid: «Capital de dos mundos» und Brücke nach Lateinamerika

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Details

Im sogenannten Spanienjahr 1992 war Madrid europäische Kulturhauptstadt und rückte gemeinsam mit Barcelona und Sevilla in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Gleichzeitig jährte sich die Entdeckung Amerikas zum fünfhundertsten Male. Neben den zentralen Feierlichkeiten in Sevilla spiegelte sich das Gedenken an 1492 auch in Madrid. Diese fortbestehende Bindung Spaniens und Madrids an Lateinamerika und seine gleichzeitige Einordnung in Europa wird heute über die Landesgrenzen hinaus als Selbstverständlichkeit gesehen und als bereichernde Mitgift für Europa gewertet. Ideologische Grundlage der von Spanien gewünschten Beziehungen zu Lateinamerika war die im 20. Jahrhundert durchgehend vorhandene Überzeugung von einer Bruderschaft aller hispanischen Völker. Die Arbeit untersucht, wie versucht wurde, Madrid als Schaufenster des «hispanischen Grundkonsens» zu gestalten. Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um nicht nur Spanien als «Plaza Mayor» Hispanoamerikas gerecht zu werden, sondern den Anspruch an Madrid als «Capital de dos mundos» und der in den letzten Jahren propagierten Funktion als Brücke zwischen Europa und Lateinamerika öffentlich darzustellen?

Autorentext

Die Autorin: Stephanie Kickum, geboren 1975 in Bottrop; Studium der Anglistik und Geschichte mit Abschluss Staatsexamen, Lehramt Sekundarstufe I/II an der Universität Duisburg; wissenschaftliche Hilfskraft und Mitarbeiterin an der Universität Duisburg; Stipendiatin der Universität Duisburg; heute Pressesprecherin einer Messegesellschaft.


Klappentext

Im sogenannten Spanienjahr 1992 war Madrid europäische Kulturhauptstadt und rückte gemeinsam mit Barcelona und Sevilla in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Gleichzeitig jährte sich die Entdeckung Amerikas zum fünfhundertsten Male. Neben den zentralen Feierlichkeiten in Sevilla spiegelte sich das Gedenken an 1492 auch in Madrid. Diese fortbestehende Bindung Spaniens und Madrids an Lateinamerika und seine gleichzeitige Einordnung in Europa wird heute über die Landesgrenzen hinaus als Selbstverständlichkeit gesehen und als bereichernde Mitgift für Europa gewertet. Ideologische Grundlage der von Spanien gewünschten Beziehungen zu Lateinamerika war die im 20. Jahrhundert durchgehend vorhandene Überzeugung von einer Bruderschaft aller hispanischen Völker. Die Arbeit untersucht, wie versucht wurde, Madrid als Schaufenster des «hispanischen Grundkonsens» zu gestalten. Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um nicht nur Spanien als «Plaza Mayor» Hispanoamerikas gerecht zu werden, sondern den Anspruch an Madrid als «Capital de dos mundos» und der in den letzten Jahren propagierten Funktion als Brücke zwischen Europa und Lateinamerika öffentlich darzustellen?


Inhalt
Aus dem Inhalt: Madrid: Brücke zwischen Lateinamerika und Europa Von der Negation zum Bewusstsein der imperialen Bedeutung Madrider Universität: intellektueller Meridian Hispanoamerikas Stadtplanung, Architektur, Toponymie und Denkmalbau als Mittel zur Festigung der Bedeutung Madrids für Hispanoamerika Städtische Kooperationsarbeit.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Autor Stephanie Kickum
    • Titel Madrid: «Capital de dos mundos» und Brücke nach Lateinamerika
    • Veröffentlichung 01.04.2008
    • ISBN 978-3-631-57652-6
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783631576526
    • Jahr 2008
    • Größe H210mm x B148mm x T14mm
    • Untertitel Europäische Hauptstadt mit lateinamerikanischer Berufung
    • Gewicht 331g
    • Auflage 08001 A. 1. Auflage
    • Genre Regional- und Ländergeschichte
    • Anzahl Seiten 250
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783631576526

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