Methodenfragen der Romanistik im Wandel

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Details

This book offers an overview of the methodological debate that took place in Roman law scholarship at the beginning of the twentieth century. It pays particular attention to the up-dating that was proposed by Paul Koschaker in his "Krisenschrift" in 1938. Koschaker's concern regarded whether Roman law was still practicable in terms of legal dogmatics, or if it was merely a product of history and part of Europe's cultural heritage. The question has never gone away and remains at the heart of the methodological discussion of Roman law scholarship. Indeed, the current crisis of the European project and the emergence of new doctrinal pleas underline its topicality and demonstrate its enormous flexibility over the centuries in different socio-economic environments.

Das Buch gibt einen Überblick der zu Beginn des 20. Jahrhunderts geführten Diskussion über die methodologischen Ansätze der Romanistik und berücksichtigt dabei insbesondere die von Paul Koschaker 1938 vorgeschlagene "Aktualisierung" des römischen Rechts. Die damaligen Kontroversen umfassten die Fragen, ob dem römischen Recht heutzutage immer noch eine, im Sinne der Rechtsdogmatik praktische Bedeutung zugesprochen werden kann, oder, ob es lediglich ein geschichtliches Erzeugnis und Kulturerbe Europas darstellt. Seit der "Krisenschrift" Koschakers wurde das zum Hauptdilemma der romanistischen Methodendiskussion. Auch heute, in Zeiten der Europakrise und angesichts neuer wissenschaftlicher Plädoyers, ist die Frage wieder besonders aktuell.

Autorentext
ist Ricercatore an der Universität Trient. ist Assistenz-Professor an der Universität Warschau und Mitglied des Forschungsbüros im Obersten Gericht der Republik Polen.

Inhalt
Christian Baldus: Vorwort - Tommaso Beggio/Aleksander Grebieniow: Einleitung - Tommaso Beggio: Tra Rechtsdogmatik e vergleichende Rechtsgeschichte. Questioni di metodo e studio del diritto romano nell'opera di Paul Koschaker - Marko Petrak: Ius europaeum or ius oecumenicum? Koschaker, Schmitt and D'Ors on Roman Law and the Renewal of Legal Scholarship in the Postwar Context - Filippo Bonin: La romanistica italiana dinanzi alla crisi tedesca. La Aktualisierung degli studi di diritto romano e il patto Betti-Koschaker - Tomasz Giaro: Legal Historians and the Eastern Border of Europe - Aleksander Grebieniow: Römisches Recht als Vergleichsfaktor: Ignacy Koschembahr-yskowski (1864-1945) und die Methodenfrage - Philipp Bosch: Seminar- und Diskussionsbericht

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783161592751
    • Editor Tommaso Beggio, Aleksander Grebieniow
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 1. Auflage
    • Größe H233mm x B154mm x T17mm
    • Jahr 2020
    • EAN 9783161592751
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • ISBN 978-3-16-159275-1
    • Veröffentlichung 10.03.2020
    • Titel Methodenfragen der Romanistik im Wandel
    • Untertitel Paul Koschakers Vermächtnis 80 Jahre nach seiner Krisenschrift
    • Gewicht 382g
    • Herausgeber Mohr Siebeck GmbH & Co. K
    • Anzahl Seiten 250
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Rechts-Lexika

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