Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Moralische Kollektive
Details
Ob Terroranschläge, Flüchtlings- oder Finanzkrisen die Herausforderungen der globalisierten Moderne legen jene Bereiche frei, die Durkheim als anomisch bezeichnete und deren Bearbeitung nach wie vor die zentrale Stellung moralischer Kommunikation verdeutlicht. Einiges spricht dafür, dass die fortschreitende funktionale Differenzierung die Moral nicht erodieren lässt, sondern durch die zunehmende kommunikative Vernetzung geradezu eine Remoralisierung der Gesellschaft befördert. Überall dort, wo Missstände zu Tage treten und nicht abzusehen ist, wie diese im modus operandi befriedigend gelöst werden könnten, gibt die Moral ein verheißungsvolles Instrument zur Hand, das in Gestalt moralischer Kollektive den Alltag zu durchdringen und die Gesellschaft zu formen vermag. Der Sammelband widmet sich in diesem Sinne einer sowohl theoretischen wie auch empirischen Analyse der Moral, die als genuin soziale Größe über moralische Kollektive Form annimmt.
Autorentext
Dr. Stefan Joller und Dr. Marija Stanisavljevic sind Wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Soziologie der Universität Koblenz-Landau.
Klappentext
Ob Terroranschläge, Flüchtlings- oder Finanzkrisen die Herausforderungen der globalisierten Moderne legen jene Bereiche frei, die Durkheim als anomisch bezeichnete und deren Bearbeitung nach wie vor die zentrale Stellung moralischer Kommunikation verdeutlicht. Einiges spricht dafür, dass die fortschreitende funktionale Differenzierung die Moral nicht erodieren lässt, sondern durch die zunehmende kommunikative Vernetzung geradezu eine Remoralisierung der Gesellschaft befördert. Überall dort, wo Missstände zu Tage treten und nicht abzusehen ist, wie diese im modus operandi befriedigend gelöst werden könnten, gibt die Moral ein verheißungsvolles Instrument zur Hand, das in Gestalt moralischer Kollektive den Alltag zu durchdringen und die Gesellschaft zu formen vermag. Der Sammelband widmet sich in diesem Sinne einer sowohl theoretischen wie auch empirischen Analyse der Moral, die als genuin soziale Größe über moralische Kollektive Form annimmt.
Inhalt
S. Joller und M. Stanisavljevic.- H.-G. Soeffner.- A. Pettenkofer.- A. Langenohl.- S. Burkhardt.- R. Diaz-Bone.- P. Eisewicht und R. Hitzler.- F. Heßelmann.- D. Künzler.- S. Mühlbacher und F. Sutterlüty.- N. Barth und E. Wagner.- A. Seehaus und V. Trappmann.- S. Schönemann.- J. Raab
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658229771
- Editor Stefan Joller, Marija Stanisavljevic
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. Aufl. 2019
- Größe H210mm x B148mm x T19mm
- Jahr 2019
- EAN 9783658229771
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-22977-1
- Veröffentlichung 08.04.2019
- Titel Moralische Kollektive
- Untertitel Theoretische Grundlagen und empirische Einsichten
- Gewicht 431g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 324
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft