München ohne Lederhosen

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Details

Maßkrüge, Oktoberfest, Möpse in Dirndln das Klischee hat München fest im Griff. Dieser Reise-Führer versteht sich als eine alternative Annäherung an eine Stadt, in der immerhin die erste Räterepublik auf deutschem Boden ausgerufen wurde. Erzählt wird die Münchner Stadtgeschichte anhand der politischen Kontroversen um ihre Denkmäler. Denn wer meint, Geschichte ist ein abgeschlossenes Kapitel, irrt: Um ihre Bedeutung wird nach wie vor gerungen und sie ist Teil der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzungen. Als markantes Beispiel dafür steht die armselige offizielle Erinnerungskultur an Kurt Eisner, dem gerne verleugneten ersten Ministerpräsidenten von Bayern. Mit ihm beginnt der Spaziergang durch die Münchner Geschichte bis in die 1960er Jahre. Das Buch lässt Orte und Gedenkstätten ebenso lebendig werden wie den politischen Streit darum und erzählt wenig bekannte Details dieser Geschichte: Vom Wittelsbacher Fonds, der munter sprudelnden Geldquelle für das ehemalige bayerische Königshaus über Walburga W., einem der Opfer von SS-Chef Heinrich Himmler, bis hin zu den Revolten jüdischer Flüchtlinge nach 1945 und den Aktivitäten der Geheimdienste in den 1960er Jahren.

Autorentext
Dr. Rudolf Stumberger studierte Soziologie, Publizistik und Volkswirtschaft und ist als freiberuflicher Dozent an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Habilitation in Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Diverse Veröffentlichungen zu sozial- und medienwissenschaftlichen Themen. Als Journalist schreibt er für internationale Tageszeitungen und Magazine mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales.

Klappentext

Maßkrüge, Oktoberfest, Möpse in Dirndln - das Klischee hat München fest im Griff. Dieser Reise-Führer versteht sich als eine alternative Annäherung an eine Stadt, in der immerhin die erste Räterepublik auf deutschem Boden ausgerufen wurde. Erzählt wird die Münchner Stadtgeschichte anhand der politischen Kontroversen um ihre Denkmäler. Denn wer meint, Geschichte ist ein abgeschlossenes Kapitel, irrt: Um ihre Bedeutung wird nach wie vor gerungen und sie ist Teil der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzungen. Als markantes Beispiel dafür steht die armselige offizielle Erinnerungskultur an Kurt Eisner, dem gerne verleugneten ersten Ministerpräsidenten von Bayern. Mit ihm beginnt der Spaziergang durch die Münchner Geschichte bis in die 1960er Jahre. Das Buch lässt Orte und Gedenkstätten ebenso lebendig werden wie den politischen Streit darum und erzählt wenig bekannte Details dieser Geschichte: Vom Wittelsbacher Fonds, der munter sprudelnden Geldquelle für das ehemalige bayerische Königshaus über Walburga W., einem der Opfer von SS-Chef Heinrich Himmler, bis hin zu den Revolten jüdischer Flüchtlinge nach 1945 und den Aktivitäten der Geheimdienste in den 1960er Jahren.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel München ohne Lederhosen
    • Veröffentlichung 26.08.2016
    • ISBN 978-3-86569-198-9
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783865691989
    • Jahr 2016
    • Größe H206mm x B136mm x T18mm
    • Autor Rudolf Stumberger
    • Untertitel Ein kritisch-alternativer Stadtführer (1918-1968)
    • Auflage 1. Aufl.
    • Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
    • Lesemotiv Entdecken
    • Anzahl Seiten 199
    • Herausgeber Alibri Verlag
    • Gewicht 274g
    • GTIN 09783865691989

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