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Mündigkeit
Details
Der Mündigkeitsbegriff löste sich in der Reformationszeit aus der Sphäre des Rechts und fand auch im anthropologischen Sinn Verwendung. Durch Kant erhielt Mündigkeit programmatischen Charakter. Als politische Mündigkeit war sie zwischen Französischer und Deutscher Revolution ein Leitwort im Lager des Liberalismus und der Demokratie. Mit dem Sieg der Reaktion erlosch das Interesse an Mündigkeit. Die Wiederentdeckung des Begriffs nach dem Zweiten Weltkrieg verband sich mit der offiziellen Anerkennung als oberstem Erziehungsziel. Mündiger Mensch und mündiger Staatsbürger wurden zu Leitbildern innerhalb der jungen Demokratie. Der Einbruch in das Bewußtsein breiterer Volksschichten erfolgte aber erst mit der «Kulturrevolution», die seit 1968 die Bundesrepublik erschütterte. «Mündigkeit» war sowohl Legitimation als auch Ziel des Marsches in die Gesellschaftsveränderung.
Zusammenfassung
«...eine wissenschaftliche Untersuchung, die von Materialfülle strotzt und trotz ihrer Systematik so locker aufbereitet ist, dass der Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt ist.» (Rhein-Neckar-Zeitung)
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Günther Ebersold
- Titel Mündigkeit
- Veröffentlichung 31.12.1980
- ISBN 978-3-8204-6758-1
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783820467581
- Jahr 1980
- Größe H210mm x B148mm x T19mm
- Untertitel Zur Geschichte eines Begriffs
- Gewicht 443g
- Herausgeber Peter Lang
- Auflage 80001 A. 1. Auflage
- Genre Kulturgeschichte
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 342
- GTIN 09783820467581