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Natur und Intersubjektivität
Details
"Diskursive Verständigung gilt als instabil; sie entlastet nicht, sie belastet. Solche funktionalistischen Einwände gegen den Versuch, Diskursivität und Reflexion als konstitutiv für das Handeln auszuweisen, finden sich bereits in der historischen Aufklärung, vor allem in den Theorien des französischen Materialismus. Der Verabsolutierung des Trägheitsgesetzes als oberstes Gesetz der Naturbewegung entspricht dort die Verabsolutierung des Prinzips der Selbsterhaltung für gesellschaftliches Handeln. Anacker zeigt, daß die von dieser Aufklärung empfohlene Rationalität weder Gesetzesaussagen über die Natur noch die Aufstellung praktischer Normen zuläßt. Die Geltung von Allgemeinem wird bestritten. Die idealistische Philosophie (Kant, Fichte, Hegel) und die Gesellschaftslehre von Marx werden daraufhin untersucht, welche systematischen Vorschläge gemacht werden können, um eine Verabsolutierung des funktionalistischen Aspektes menschlichen Handelns zu verhindern."
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Natur und Intersubjektivität
- Veröffentlichung 02.11.2017
- ISBN 978-3-518-57385-3
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783518573853
- Jahr 1974
- Größe H182mm x B117mm x T18mm
- Autor Ulrich Anacker
- Untertitel Elemente zu einer Theorie der Aufklärung
- Auflage 1. A.
- Genre 20. & 21. Jahrhundert
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 209
- Herausgeber Suhrkamp
- Gewicht 226g
- GTIN 09783518573853