Nicht Disneyland

CHF 92.50
Auf Lager
SKU
D6QHUU0CN8A
Stock 4 Verfügbar
Geliefert zwischen Di., 20.01.2026 und Mi., 21.01.2026

Details

Was verbindet Mario Botta, Pipilotti Rist und Luzern mit Donald Duck und Anaheim? Die Essays des Kunsthistorikers Stanislaus von Moos versuchen Antworten.


Ausgehend von nationalen Ereignissen wie der Landi 1939, dem Brand der Luzerner Kapellbrücke 1995 sowie der Expo.02 untersucht der Kunsthistoriker Stanislaus von Moos das Spannungsfeld von ästhetischer Moderne und historistischer Rekonstruktion, das hier exemplarisch sichtbar wird. Als Laboratorien, in denen Kunst, Architektur, Gestaltung und die Ansprüche von Tourismus, Unterhaltung und (Stadt-)Marketing zusammenkommen, geben sie Auskunft über den Stand der schweizerischen Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert bzw. an der Schwelle zum 21. Jahrhundert.

Von Moos richtet dabei abwechselnd die Lupe und dann wieder das Fernglas auf Künstler wie Max Bill, Pipilotti Rist oder Hans Erni und fragt nach ihrer Stellung in der nationalen Mythologie und Kulturindustrie. Zudem denkt er darüber nach, was Avantgarde im politischen und ideologischen Kontext einer Zeit, in der die Grenzen zwischen ästhetischer Radikalität und kommerzieller Vermarktung durchlässig geworden sind, noch bedeuten kann. Ein inspirierender Dialog mit der Schweizer Kultur.


«Die Texte von Stanislaus von Moos zu lesen ist ein Genuss. Sie sind klug erhellend und gut geschrieben.» Benedikt Loderer, Hochparterre

«Stanislaus von Moos' erfrischender Blick und die Gabe, einfachste Dinge des Alltags in ihren breiteren kulturellen Zusammenhang einzuordnen, wie sie sonst eher im angelsächsischen Sprachraum zu finden sind, prägen auch den vor kurzem erschienenen Band Nicht Disneyland.» Gerhard Mack, NZZ am Sonntag

«In ihrer Gesamtheit bilden die Essays ein Panoptikum zur jüngeren Schweizer Architektur- und Kulturgeschichte, in einem sprachlichen Duktus vorgeführt, der nicht nur anregend erhellend, sondern unterhaltsam und bisweilen subversiv zugleich ist. Die Beiträge verbinden ein scharfsinniges Nachdenken über Phänomene, die nur allzu gerne unter den Teppich gekehrt werden, mit essayistischer Verve. Wem die Schweiz und das Schicksal des Projekts Moderne hierzulande am Herzen liegt, der wird in dem Band in mehrfacher Hinsicht lesenswerte Beiträge finden.» Martino Stierli, Neue Zürcher Zeitung

«Eine intelligente wie unterhaltsame Lektüre, die trotz aller Rhetorik im Architekturdiskurs noch möglich ist.» werk, bauen + wohnen

«Nicht nur die Fülle des Anschauungsmaterials ist beeindruckend, auch die Akrobatik, mit der von Moos mit den Ikonen und Pastoralen (nicht nur den schweizerischen) aus Architektur- und Kunstgeschichte jongliert, um Mickey und die Gartenzwerge dort zu suchen, wo sie niemand vermutet hat.» tec21


Autorentext
Stanislaus von Moos ist Professor für Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Er war der 'Erfinder' und der erste Redakteur der Zeitschrift archithese, der es aus dem Stand heraus gelang, eines der wichtigsten Diskussionsforen in der Architektur zu werden. Unter den Buchpublikationen von Stanislaus von Moos nehmen einen besonderen Platz die Arbeiten über Le Corbusier, Venturi and Rauch sowie über den Esprit Nouveau ein.

Klappentext

In seinen Essays untersucht der Kunsthistoriker Stanislaus von Moos ausgewählte Kapitel schweizerischer Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert. Im Vordergrund steht das Spannungsfeld von ästhetischer Moderne und historistischer Rekonstruktion. Den Rahmen bilden Events wie die Landi 1939 in Zürich, der Brand der Luzerner Kapellbrücke 1995, sowie die Expo.02. Auch die Fama der Tessiner Architektur seit den 70er Jahren sowie der spätere Aufstieg Basels als schweizerisches Architektur-Athen sind Themen. Im Zeichen der stets lauter vorgetragenen Ansprüche von Tourismus, Stadtmarketing und Unterhaltung erweisen sich diese Ereignisse als ein irrlichterndes Laboratorium von Kunst, Architektur und Stadtgestaltung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Abwechselnd die Lupe und dann wieder das Fernglas auf Künstler wie Max Bill oder Pipilotti Rist zu richten und nach ihrer Stellung in der nationalen Mythologie und Kulturindustrie zu fragen kann in diesem Zusammenhang überraschende Perspektiven eröffnen. Was bedeutet Avantgarde im politischen und ideologischen Kontext einer Zeit, in der die Grenzen zwischen ästhetischer Radikalität und kommerzieller Vermarktung durchlässig geworden sind?

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Autor Stanislaus von Moos
    • Titel Nicht Disneyland
    • Veröffentlichung 23.12.2004
    • ISBN 978-3-85881-162-2
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783858811622
    • Jahr 2004
    • Größe H230mm x B170mm x T25mm
    • Untertitel Und andere Aufsätze über Modernität und Nostalgie
    • Gewicht 691g
    • Auflage 1. A.
    • Genre Architektur
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 240
    • Herausgeber Scheidegger & Spiess
    • GTIN 09783858811622

Bewertungen

Schreiben Sie eine Bewertung
Nur registrierte Benutzer können Bewertungen schreiben. Bitte loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Konto.
Made with ♥ in Switzerland | ©2025 Avento by Gametime AG
Gametime AG | Hohlstrasse 216 | 8004 Zürich | Schweiz | UID: CHE-112.967.470