Öffentliche Autorschaft

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»Die Poesie muss von allen gemacht werden, nicht von einem allein.« Die Forderung von Lautréamont (Isidor Ducasse, Poésies II, 1870) bezieht sich nicht auf das Schreiben von Gedichten oder die Produktionen von Kunst, sondern auf eine elementare, praktische Wirklichkeit: das gesellschaftliche Leben. Guido Meinckes Essay geht der Frage nach, was das heute, unter zeitgenössischen Bedingungen bedeutet. Im Zentrum der Überlegungen steht der Begriff »öffentlicher Autorschaft«. Er stammt aus dem künstlerischen Werk von Jochen Gerz und wird über den Kunst- und Kulturbetrieb hinaus für ein breiteres gesellschaftliches Verständnis geöffnet. Autorschaft ist hier nicht das Privileg einiger weniger, sondern kommt allen Menschen gleichermaßen zu. Autorschaft ist hier nicht das Privileg einiger weniger, sondern kommt allen Menschen gleichermaßen zu. Die Autor­schaft aller ist eine Utopie und zugleich die konkrete Voraus­setzung für ein demokratisches Gemeinwesen. Eine »Ästhetik der Demokratie« kann in Zukunft keine der Kunst, sondern nur eine Ästhetik des Lebens sein.

Autorentext
Guido Meincke, geb. 1972 in Bochum, hat Philosophie, Kunstgeschichte und Grafik und Malerei in Marburg und Bochum studiert und lebt als freier Autor, Redakteur und Kulturschaffender in Dortmund. Im europäischen Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 war er an mehreren Kunstprojekten im öffentlichen Raum beteiligt, u.a. am Platz des europäischen Versprechens (Bochum) und an 23 Straßen. Eine Ausstellung in Städten des Ruhrgebiets (Duisburg, Mülheim, Dortmund) von Jochen Gerz. Seit 2011 ist er Vorstand der Machbarschaft Borsig11, eines gemeinnützigen Vereins zur Förderung sozialer Kreativität in der Dortmunder Nordstadt. Neben weiteren Tätigkeiten, u.a. für das Lehmbruck Museum Duisburg oder das Projekt Interkultur Ruhr (Regionalverband Ruhr, Essen) vertritt Guido Meincke die Jochen Gerz-Stiftung Öffentliche Autorschaft, die diesen Text beauftragt hat.

Klappentext

'Die Poesie muss von allen gemacht werden, nicht von einem allein.' Die Forderung von Lautréamont (Isidor Ducasse, Poésies II, 1870) bezieht sich nicht auf das Schreiben von Gedichten oder die Produktionen von Kunst, sondern auf eine elementare, praktische Wirklichkeit: das gesellschaftliche Leben. Guido Meinckes Essay geht der Frage nach, was das heute, unter zeitgenössischen Bedingungen bedeutet. Im Zentrum der Überlegungen steht der Begriff 'öffentlicher Autorschaft'. Er stammt aus dem künstlerischen Werk von Jochen Gerz und wird über den Kunst- und Kulturbetrieb hinaus für ein breiteres gesellschaftliches Verständnis geöffnet. Autorschaft ist hier nicht das Privileg einiger weniger, sondern kommt allen Menschen gleichermaßen zu. Autorschaft ist hier nicht das Privileg einiger weniger, sondern kommt allen Menschen gleichermaßen zu. Die Autor­schaft aller ist eine Utopie und zugleich die konkrete Voraus­setzung für ein demokratisches Gemeinwesen. Eine 'Ästhetik der Demokratie' kann in Zukunft keine der Kunst, sondern nur eine Ästhetik des Lebens sein.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Jochen Gerz-Stiftung Öffentliche Autorschaft
    • Titel Öffentliche Autorschaft
    • Veröffentlichung 21.03.2025
    • ISBN 978-3-96317-415-5
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783963174155
    • Jahr 2025
    • Größe H175mm x B124mm x T13mm
    • Autor Guido Meincke
    • Untertitel Was wäre, wenn die Poesie von allen gemacht würde?
    • Gewicht 192g
    • Genre Sachbücher Gesellschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 150
    • Herausgeber Büchner-Verlag
    • GTIN 09783963174155

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