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Opferfeminismus?
Details
In der feministischen Bewegung ist eine Debatte darüber entbrannt, inwieweit es angemessen und sinnvoll ist, Frauen als Opfer zu bezeichnen. Das vorliegende Buch setzt sich mit der Kritik an Catharine MacKinnons feministischer Arbeit auseinander, einen "Opferfeminismus" zu propagieren, der Frauen auf ihren Status als passive Opfer beschränkt und damit Widerstand verhindert. Ich werfe die Frage auf, wie, warum und in welchem gesellschaftlichen Kontext "Opfer sein" überhaupt mit Passivität oder fehlender Handlungsfähigkeit in Verbindung gesetzt wurde. Wie wirkt sich insbesondere eine rechtliche Anerkennung von Frauen als Opfern auf ihre Handlungsmacht aus? Schränkt eine solche Sichtweise Handlungsmacht ein oder ist sie umgekehrt eine Voraussetzung und Stärkung von weiblicher Handlungsfähigkeit? Dabei ging es mir insbesondere darum, das Potenzial von MacKinnons theoretischem Ansatz für feministische Kämpfe zu erkunden, der seinen Fokus kompromisslos auf weibliche Viktimisierung legt.
Autorentext
Theresa Gerhards, M.A. Studium der Rechtwissenschaften in Jena, Dublin und Enschede. Masterstudium der Gender Studies in Wien
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783639856323
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T9mm
- Jahr 2015
- EAN 9783639856323
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-639-85632-3
- Veröffentlichung 03.08.2015
- Titel Opferfeminismus?
- Autor Theresa Gerhards
- Untertitel Catharine MacKinnons feministische Subjektkonzeptionen zwischen Viktimisierung und Handlungsfhigkeit
- Gewicht 203g
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- Anzahl Seiten 124
- Genre Medienwissenschaft