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Paradoxien humanitärer Hilfe
Details
Die Bewältigung komplexer Katastrophen und die Ausgestaltung humanitärer Hilfe sind abhängig von ihren Kontexten, was nach dem Genozid in Ruanda besonders deutlich wurde. Humanitarismus und zunehmende Entpolitisierung tragen dazu bei, frühere emanzipatorische Ansätze der humanitären Hilfe zu vernachlässigen und sie auf ihre Umsetzung zu reduzieren.
Wie sinnvoll ist humanitäre Hilfe? Wieso kann sie auch Schaden anrichten? Die Arbeit Paradoxien humanitärer Hilfe entstand vor dem Hintergrund humanitärer Einsätze der Autorin als Krankenschwester nach dem Genozid in Ruanda, im Sudan und in Kroatien. Sie untersucht die gesellschaftlichen Bedingungen von Katastrophen und den Einfluss sozialer Prozesse auf die Konzeptualisierung und Praxis humanitärer Hilfe. Sie analysiert die Literatur und wertet ihre Erfahrungen aus, um Widersprüche humanitärer Hilfe zu veranschaulichen. Besonders wichtig ist ihr die Perspektive der Empfänger, über deren Bewältigungsstrategien sie in Ruanda forschte. Die Autorin plädiert dafür, sie nicht nur als Opfer wahrzunehmen und humanitäres Handeln stärker an ihren Bedürfnissen auszurichten.
Autorentext
Christine Idems studierte Soziologie, Ethnologie und Erziehungswissenschaften in Münster und promovierte im Fachbereich Soziologie. Sie kann auf praktische Erfahrung bei mehreren humanitären Einsätzen zurückblicken.
Inhalt
Inhalt: Katastrophen - complex emergencies - Humanitäre Hilfe - Begründungen humanitärer Hilfe: Humanitäre Hilfe: eine Ideologie des Westens? - Praxis humanitärer Hilfe in Kroatien, Ruanda, Sudan - Interviews mit Überlebenden - Partizipation Betroffener - Mythen, Paradoxien, Dilemmata.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631649442
- Sprache Deutsch
- Auflage 14001 A. 1. Auflage
- Features Dissertationsschrift
- Größe H216mm x B153mm x T16mm
- Jahr 2014
- EAN 9783631649442
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-631-64944-2
- Veröffentlichung 19.05.2014
- Titel Paradoxien humanitärer Hilfe
- Autor Christine Idems
- Gewicht 408g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 224
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft