Parzivals Weg zum Artusritter

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Details

Parzivals höfische Identität als Artusritter bildet die Voraussetzung für sein Gralkönigtum. Seine Identitätsgenese wird unter dem Aspekt des kulturellen Gedächtnisses untersucht. Dies erlaubt grundlegend neue Deutungen u.a. für Parzivals Sozialisation in Soltane, das Epitheton Wâleis, seine tumpheit und sein Frageversäumnis.


Parzivals ritterliche Identität gilt gemeinhin als Übergangsidentität", tatsächlich bildet sie die unabdingbare Voraussetzung für sein Gralkönigtum. Dabei entspricht seine Identitätsgenese seiner Fortbewegung im Raum, es ist buchstäblich ein Werde-Gang. Das vorliegende Werk befasst sich mit der Entstehung dieser höfischen Identität Parzivals unter dem Gesichtspunkt seiner zunehmenden Teilhabe am kulturellen Gedächtnis der Artusgesellschaft. Dieser Forschungsansatz erlaubt grundlegend neue Deutungen für scheinbar umfassend untersuchte Aspekte des Gralsepos: Parzivals Kindheit in Soltane, die dortige Gemeinschaft und ihr höfischer Kern, Parzivals tumpheit als Signum seiner Liminalität, das Epitheton Wâleis, seine Erziehung durch Gurnemanz und nicht zuletzt sein Schweigen vor dem Gral.

Autorentext

Yvonne Caroline Schauch studierte Germanistik und Anglistik/Amerikanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort erfolgte auch ihre Promotion. Sie arbeitet als freiberufliche Lektorin, Übersetzerin und Autorin.


Klappentext

Parzivals ritterliche Identität gilt gemeinhin als Übergangsidentität", tatsächlich bildet sie die unabdingbare Voraussetzung für sein Gralkönigtum. Dabei entspricht seine Identitätsgenese seiner Fortbewegung im Raum, es ist buchstäblich ein Werde-Gang. Das vorliegende Werk befasst sich mit der Entstehung dieser höfischen Identität Parzivals unter dem Gesichtspunkt seiner zunehmenden Teilhabe am kulturellen Gedächtnis der Artusgesellschaft. Dieser Forschungsansatz erlaubt grundlegend neue Deutungen für scheinbar umfassend untersuchte Aspekte des Gralsepos: Parzivals Kindheit in Soltane, die dortige Gemeinschaft und ihr höfischer Kern, Parzivals tumpheit als Signum seiner Liminalität, das Epitheton Wâleis, seine Erziehung durch Gurnemanz und nicht zuletzt sein Schweigen vor dem Gral.


Inhalt

Parzival, der (toersche) Wâleise - Parzivals «höfische» Sozialisation in Soltane - Parzival - (k)ein Anschevîn - die tumpheit als Schwellenphase - Parzival - der Rote Ritter - Erziehung durch Gurnemanz - Landesherr in Pelrapeire - Parzivals Frageversäumnis auf Munsalvaesche - Aufnahme in die Tafelrunde

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Parzivals Weg zum Artusritter
    • Veröffentlichung 21.12.2018
    • ISBN 978-3-631-77597-4
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783631775974
    • Jahr 2018
    • Größe H216mm x B153mm x T23mm
    • Autor Yvonne Caroline Schauch
    • Untertitel Über die Erringung höfischer Identität
    • Gewicht 543g
    • Auflage 18001 A. 1. Auflage
    • Features Dissertationsschrift
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 332
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783631775974

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