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Praktiken der Verzeichnung
Details
Ab der Frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert verzeichnete der Leipziger Messkatalog zweimal jährlich die Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. So trocken sein Inhalt, so wichtig seine Rolle in der Formierungsphase des literarischen Feldes: Im Messkatalog wurden buchstäblich Namen gemacht', er beeinflusste Absatzchancen von Werken, wurde für den Rezensionsbetrieb zum Leitmedium. Auf die Optimierung seiner Funktion als Suchmaschine' legten Autor:innen wie Verlage größten Wert. Die vorliegende Analyse der Bedeutung des Messkatalogs für den Literaturbetrieb erzählt damit auch ein Kapitel der (Vor-)Geschichte der modernen Aufmerksamkeitsökonomie.
Autorentext
Michael Pilz ist assoziierter Professor am Institut für Germanistik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Inhalt
- Annäherung.- Verzeichnisse lesen.- Verzeichnisse schreiben.- Verzeichnet werden.- Verzeichnisse validieren.- Verzeichnisse historisieren.- Schluss.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783662718582
- Sprache Deutsch
- Größe H235mm x B155mm
- Jahr 2025
- EAN 9783662718582
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-662-71858-2
- Veröffentlichung 01.12.2025
- Titel Praktiken der Verzeichnung
- Autor Michael Pilz
- Untertitel Bibliographie im literarischen Feld: Der Leipziger Messkatalog 17601860
- Herausgeber Springer-Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 377
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft